oh-mai Herr Putz

Im Gegensatz zu Ihnen schimpfe ich nie pauschal und andauernd auch grundlos gegen Vertreter "Ihrer" Partei - ich muß mich nur immer über Sie persönlich wundern. Ich muß noch nicht einmal gepflegtes Halbwissen aus der Zeitung entnehmen und als mein eigenes ausgeben - ich war in den gesamten Sitzungen und habe sogar aufgepaßt! ;-) Allein wegen meinen Nachfragen zu diesem Thema haben wir überhaupt erst vorläufige Zahlen bekommen. Die waren bisher bei 3,5 Mio. für die Brücke (geschätzt). In 4 Jahren werden das - wie meist erst nach Fertigstellung bekannt wird - wahrscheinlich ca. 5 Mio. sein. Und die 10% Rest darf die Stadt Landshut nur bei optimaler Förderung dazuzahlen. Evtl. gibt es aber auch dort - wie so oft - die Kleinigkeit der "förderfähigen Kosten", die dann dazu führt, daß der Absolutbetrag eben doch weit über die bisher "geschätzten" (!) anteiligen Kosten von 350.000.- hinausgeht. Für wenig mehr und mit unter einem halben Jahr Fertigstellungszeit gibt es schon Kreisel. Und der wäre höchstwahrscheinlich sogar dann für die Stadt insgesamt billiger als die Brücke, wenn sie ihn vollständig selbst bezahlen müßte. Ich gebe Ihnen recht, wenn Sie behaupten, daß die Brücke die "optimale Lösung" aus verkehrstechnischer Sicht darstellt. Aus baulicher, kostentechnischer, platzmäßiger und notwendiger Sicht ist sie das aus meiner Meinung eben nicht. Und ich bin froh, daß ich nicht so einfach gestrickt bin. Ich habe nie behauptet, daß die Stadt für den Unterhalt einer Brücke aufkommen muß. Nur gibt es den trotzdem nicht umsonst! Für die Stadt wäre viel dringender, den Bismarckplatz nach mehr als 10 Jahren bisher ergebnisloser Diskussionen endlich vernünftig umzugestalten und nicht mit doch wesentlich nebensächlicheren Themen das Geld zu verjubeln, das eh nicht da ist. - Gez. Mrkus Scheuermann