Sehr geehrter Herr Scheuermann, ich habe lediglich festgestellt, dass sich der Diskussionsstil aller Vertreter Ihrer Partei, die sich in diesem Forum über Beiträge von mir geäußert haben gleicht. Das gilt vor allem für das gerne gebrauchte Stilmittel der persönlichen Herabsetzung und Diffamierung. Ansonsten muss ich mich über Ihren letzten Beitrag wirklich wundern. Dafür, dass Sie mir "Null-Ahnung" attestiert haben, ist es erstaunlich, dass sie nahezu alle meine Argumente bestätigen. Es herrscht Übereinstimmung zwischen uns, dass die höhenfreie Kreuzung die verkehrstechnisch bessere Lösung ist. Sie geben die angegebenen Beteiligungskosten der Stadt für die Brückenlösung mit 350.000 € an, ich hatte 300.000 € in Erinnerung. Da es sich derzeit noch um Schätzkosten handelt, ist dieser Unterschied wohl kein essentieller. Dass Sie persönlich darüber "Vermutungen" anstellen, dass diese höher ausfallen könnten, bedeutet wohl, dass ich den Sachverhalt richtig wiedergegeben habe, denn so wurde er von der Fachbehörde vorgetragen. Mir "Null-Ahnung" vorzuwerfen, weil ich Ihre persönlichen Gedankengänge zum Projekt nicht ins Kalkül mit einbezogen und mich an den bekannten Fakten orientiert habe hat unterhaltsamen Charakter. Es bleibt nun lediglich noch die Frage der Kosten für den Kreisverkehr. Diese können je nach Ausführungsvariante (Durchmesser) zwischen 600.000 - 900.000 € liegen. Dass Sie und ich nun aus diesen Fakten unterschiedliche Schlussfolgerungen ziehen, ist ein anderer Punkt. Ich bin eben ein Befürworter des fließenden Verkehrs und der verkehrstechnisch besseren und gegenüber dem heutigen Zustand sichereren Lösung und möchte vermeiden, dass am Kreisverkehr täglich tausende Pendler im Stop and Go wertvolle Freizeit verlieren. Würde man diese summierten Zeiten in eine volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Rechnung einbeziehen, wäre die Brückenlösung insgesamt mit Sicherheit sogar die nachhaltigere Variante. - Freundliche Grüße, Alexander Putz

