Den möglichen Zeitverlust durch einen Kreisverkehr volkswirtschaftlich zu erwähnen, ist ein direkter Witz. Der größte Zeitverlust ist 2 km weiter bergab an der Kasernenkreuzung, die nach meiner Ansicht total verpfuscht ist. Da fällt der Kreisverkehr zeitlich gar nicht mehr ins Gewicht. Wenn man diese Kosten vernünftig gegenrechnet, dann kommt wahrscheinlich raus, daß die Brücke doch auch schon nach 473,8 Jahren gleichzieht - ohne Unterhalt! Das nenne ich Nachhaltigkeit! Und den ganzen Spaß für ein paar Autofahrer täglich, die einmal beim Linksabbiegen vom Hofberg kommend warten müssen. Dafür gäbe es auch noch die Möglichkeit einer Einfädelspur nach links. Nur leider wird die von bedingungslosen Autobahnbefürwortern in ihrem Beton- und Teerwahn schon gar nicht mehr gesehen, geschweige denn diskutiert. Da wird nur ohne jede Rücksicht auf Kosten und Sinnhaftigkeit drauflos gebaut - wird schon wer zahlen! Und noch ein Wort zur "Fachbehörde": Wer wie diese behauptet, es handele sich bei dieser Kreuzung um einen "Unfallschwerpunkt" (mit 26 Unfällen in 13 Jahren !? - obwohl da jeder natürlich einer zuviel ist - nur Unfallschwerpunkt ist etwas anderes), der hat sich fachlich total ins Aus gestellt. Und die selbe "Fachbehörde" beschert uns auch täglich die wirklich sinnlosen Wartezeiten am Kaserneneck. - Gez. Markus Scheuermann, Bezirksrat (Stadtrat 2008 - 2014)

