Die Diskussion über die Stromtrassen lenkt völlig vom eigentlichen Thema ab. Niemand der derzeit agierenden Politiker hat auch nur annähernd eine Antwort auf die Frage, wie man die Stromerzeugungskapazität der 4 bayerischen Kernkraftreaktoren ersetzen will. Mit volatilem (= nur zu bestimmten Zeiten zur Verfügung stehendem) Strom aus Sonne und Wind kann das auf absehbare Zeit nicht funktionieren. Bevor wir Milliarden für neue Stromtrassen ausgeben, sollten wir uns fragen, wo und wie der Strom in 10-20 Jahren erzeugt und wo er eventuell gespeichert werden kann. Alles andere ist weiterer blinder Aktionismus! Horst Seehofer weiß längst, wie Sigmar Gabriel und andere, dass die 2011 ausgerufene Energiewende kolossal scheitern wird. Sie sind aber zu feige das öffentlich einzugestehen und den Menschen reinen Wein einzuschenken. Eine ehrliche Stellungnahme müsste derzeit lauten: "Wir müssen entweder die Laufzeiten der AKW wieder verlängern oder wir müssen schleunigst neue grundlastfähige Großkraftwerke bauen." Ich bin gespannt, wer sich als Erster traut! - Freundliche Grüße, Alexander Putz

