Ich lege Wert auf folgende Feststellung: Ich wurde von der la-Rundschau nicht über den Wechsel von Herrn Reichwein zur CSU-Fraktion gefragt. Es wundert daher um so mehr, wenn man die Unterstellungen liest. Persönlich komme ich mit dem Kollegen Reichwein gut aus. Mein Problem ist jeglicher Listen-Wechsel und vor allem kurz nach einer Wahl. Das hat mit der Person Reichwein nichts zu tun! Eine Abstimmung in der Fraktion ist urdemokratisch. Schließlich haben alle Mitglieder der Fraktion die gleichen Rechte. Wieso normale Abläufe (Abstimmungen in der Fraktion) negativ gedeutet werden? - Anmerkung der Red.: Wir hatten andere Informanten. Unser Wertung Sie, Herr Schnur betreffend ist, dass Sie den Wechsel eher "skeptisch" sehen. Jetzt formulieren Sie, dass für Sie selbst "jeglicher Listenwechsel und vor allem kurz nach einer Wahl" ein "Problem" sei. Andere Medien haben Ihre Haltung zum möglichen Reichwein-Wechsel deutlicher formuliert. - Wir wußten im übrigen schon länger vom beabsichtigten Wechsel, doch darüber sollte, sobald alles in trockenen Tüchern sei, eine Presseerklärung erfolgen. Dazu habe ich auch geraten und zugleich gewarnt, dass ja die Sache dennoch vorzeitig durchgestochen werden könnte. So ist es auch gekommen. Nun ja, Herr Reichwein kann es wohl aushalten. Die Sache mit der Abstimmung in Ihrer CSU-Fraktion finde ich sogar vorbildlich. Das wird aber wohl erstmalig so praktiziert oder war das auch schon so beim Wechsel von Frau Sultanow und von Frau Dr. Kaindl? - Gez. H. Schnall (Redaktion)

