Ich habe ziemlich fassungslos die Kommentare zu Maximilian Götzers Kandidatur gelesen. Bisher war es mir neu, dass jemand nicht kandidieren darf, nur weil ein Familienmitglied lange Zeit politischen Gremien angehört hat. Maxi Götzer ist seit Jahren in der JU (und auch in der CSU) in verschiedenen Positionen engagiert und hat aus diesem Grunde diesen Platz bekommen. Es ist gute Tradition in der CSU, von den großen Arbeitsgemeinschaften wie der JU benannten Kandidaten aussichtsreiche Plätze einzräumen. Und wenn man von Schuld an der Verschuldung der Stadt Landshut spricht: Da sind auf den mir bisher bekannten Listen genügend Kandidaten, auf die das zutrifft. Auf Maxi Götzer allerdings nicht, der hat damit nun wirklich nichts zu tun. Außerdem an alle die sich hier so positionieren: Wählen gehen, Kreuze bei den Kandidaten machen, denen man zutraut, etwas verändern zu wollen. Ich bin mal gespannt, ob es nicht am Wahlabend wieder so ausschaut, dass die gewählt wurden, die "immer" schon gewählt wurden. Da sind aber nicht die Parteien dafür verantwortlich, sondern jeder einzelne von uns, der die immer Gleichen immer wieder wählt. - gez. Monika Schuster

