Ehrlich gesagt, das Ganze wird immer verdächtiger! Was ist der Nachrichtenwert, wenn ein "ehemaliger CSU-Stadtrat" eine verwegene Schätzung anstellt, aber namentlich nicht genannt werden will? Und bei der CSU sind sie ja (fast) alle auch noch! Die Frage stellt sich doch längst so: Ist das ein abgekartetes Spiel, damit man gemeinsam (und plus "Junge Liste") wieder auf eine Mehrheit in dieser Stadt abzielen kann, die man als CSU allein in keinem Fall mehr bekommen würde? Alternativ, aus "LM"-Sicht: Wie komme ich, als für die CSU nicht mehr präsentabel genug, wieder in den Stadtrat hinein? Interessante Vorstellung: Die reden alle jetzt schon so ähnlich daher, als ob die (Wahl-) Bürger nicht auch mal ganz anders könnten! Wär doch was, wenn all diese supergescheiten Rechner am Ende ganz schön deppert dreinschauen würden! - gez. Hans Zehntner - Anm. der Redatkion: Meinungen, Kommentare einzelner Leserbriefschreiber, speziell zur Landshuter Mitte (LM), sind deren völlig eigene Meinung. Anscheinend polarisiert diese neue rührige politische Gruppe auf purer Vereinbasis (keine Partei!) mit überraschend starkem Zulauf (170 Mitglieder) in besonderem Maße. Das erinnert stark an die Gründung des Vereins "Bürger für Landshut" anno 2004, der damals Hans Rampf die Plattform für die erfolgreiche OB-Kandidatur außerhalb der CSU bot. - gez. H. Schnall

