koenigsgeschäft

Die Ausführungen von Hedwig Maier bedürfen der Richtigstellung und Ergänzung: 1. wurde die Skulptur von Fritz Koenig als "Kunst am Bau" finanziert und würde deshalb auch an den Bau, für den sie erworben wurde, nämlich den Hofbergtunnel, gehören. 2. wurde die Summe von damals 499 000 Mark (ab 500 000 Mark hätte das Geschäft öffentlich gemacht werden müssen) in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vergeben, nämlich in einer nichtöffentlichen Bausenat-Sitzung unter Vorsitz von OB Deimer, sozusagen unter Brüdern. 3. sollte die Stadt Landshut sofort versuchen, diese Skulptur zu dem von Frau Maier genannten Preis zu verkaufen, um wenigstens etwas vom entstandenen Schaden wieder gutzumachen, und sie nicht weiterhin Herrn Koenig zur Ausschmückung seines Museumsvorplatzes überlassen. Was aber 5. kaum möglich sein dürfte, weil der Name Koenig mittlerweile auf dem Kunstmarkt keine Rolle mehr spielt. - gez. Miriam Stumpf