Nein, man kann nicht "durchaus in die Schulden gehen", Herr Frank Steinberger, vor allem dann nicht, wenn es andere Optionen gibt! Ich weiß nicht, wie alt Sie sind, aber "unsere Elterngeneration" hat jedenfalls nicht wie das Deimer-Umfeld teilweise für Unfug in die Vollen gegriffen und das Geld der Allgemeinheit verplempert, vor allem nicht, um mir bzw. uns "eine Ausbildung zu geben", wie Sie schreiben. Großartige, lebenswichtige Gründe kann man im Grunde für alles erfinden, wenn die Interessengruppen dahinter nur anmaßend genug auftreten! Ja, Einsparungen sind hart! Ich habe ganz bewusst "verfluchen" geschrieben, denn die CSU und ihr Tross, zum Teil auch der in anderen Parteien, haben diese eigentlich erfreuliche Stadt an den Rand der finanziellen Dauer-Handlungsunfähigkeit gebracht. Und das wollen Sie lustig fortsetzen und auch noch behaupten, das sei im Interesse der heutigen Kinder? Das mag vielleicht im Interesse der CSU-LM sein, damit sie den Leuten was versprechen kann für ihre Weiterexistenz im Stadtrat, aber für vernünftige Leute sollte das keine Option mehr sein! Andernfalls stehen wir bald nicht nur de facto, sondern auch de iure vor der kommunalen Zwangsverwaltung, und das zu Recht! Freiwillige Leistungen kürzen sowie unnützen bzw. unrentablen Besitz schließen bzw. verkaufen, das muss die Devise sein! Aber da geht's ja unter anderem gegen die Interessen der Vereinslobby, die sich strategisch überall breit gemacht hat, gerade auch in der CSU-LM. Ganz bewusst habe ich auch geschrieben, dass die Ausbildung der Kinder Vorrang haben muss, aber nicht durch Aufnahme neuer Schulden! Was Sie und andere eigentlich wollen: weitermachen wie bisher, zumindest bis zur Kommunalwahl und womöglich noch darüber hinaus. Hier heißt es schon längst nicht mehr: Wehret den Anfängen; hier heißt es: Wehret den Fortsetzungen! - gez. Max Geltinger

