Hilfe, ahja?

Ich persönlich habe Jahr für Jahr einige hundert Euro gespendet... Bis ich letztes Jahr feststellen musste, dass die Hilfe gar nicht, oder nur an besonders ausgewählte Personen zu Gute kommt. So habe ich einen guten Bekannten, dessen Frau, im zarten Alter von 31 Jahren verstorben ist. Sie hinterließ 2 Kinder; 2 J. & 3 J. Auch aufgrund der Krankheit, und der angelaufenen Kosten, stand es finanziell um die Familie sehr, wirklich sehr sehr schlecht! Eine Zwangsräumung drohte, Auto wurde bereits verpfändet usw. Er wendetete sich mehrmals an den OB, schilderte seine Lage, und bat um Hilfe. Bis heute gab es nichts, keinen Cent. Nicht einmal eine Antwort. Ich bin wirklich sehr enttäuscht. Wie ich wiederrum im Bekanntenkreis feststellen musste, war das kein Einzelfall. Da fragt man sich, nach welchen Kriterien die Leute ausgesucht werden. Ich habe ihm anschließend persönlich unter die Arme gegriffen. Er konnte sich aufraffen, das Glück verhalf ihm auch dazu... und mittlerweile wohnt er nicht mehr in Landshut, sondern in Rosenheim, finanziell geht es ihnen gut, und auch die Kinder können sich mittlerweile über Sachen freuen. Ich habe für mich gelernt, dass Hilfe immer dann am besten ankommt, wenn man sie persönlich, und direkt leistet. Es gibt tatsächlich genügend Leute, Instituitionen etc. welchen geholfen werden muss. Wir sprechen hier nicht von Hilfe, welche in Afrika geleistet wird, und die man schlecht/schwer selbst/direkt leisten kann. Aber HIER in Landshut/Ldk. sollte es durchaus machbar sein! - gez. Reiner Lange