@Hilfe, ahja?

Sehr geehrter Herr Lange, im Rahmen der OB-Direkthilfe hat in den vergangenen fünf Jahren ausnahmslos jeder, der angefragt hat oder gemeldet wurde, eine Reaktion erfahren. Die Aussage, der Mann, dessen Geschichte ich in Ihrem Text so auch zum ersten Mal erfahre, habe sich "mehrmals an den OB" gewendet, habe aber keine Antwort bekommen, kann so nicht stimmen. Da mir, der für die OB-Direkthilfe verantwortlich zeichnet, der Fall völlig unbekannt ist, kann ich also auch nicht eruieren, ob der Mann die Kriterien für eine Zuwendung aus der OB-Direkthilfe erfüllt hätte. In jedem Fall aber wäre mit dem Mann kommuniziert worden. Mit der OB-Direkthilfe werden jedes Jahr sehr viele Menschen, sehr wirksam unterstützt. Entscheidend für die Hilfe sind Kriterien wie außergewöhnliche soziale Härte, Wohnsitz im Stadtgebiet, keinerlei Finanzvermögen und dergleichen. Mit "Vitamin B" und "versickernden Kanälen" irgendwo auf der Welt, wie es in diesem Zusammenhang bei Kommentatorin Regina Zompel heißt, hat die OB-Direkthilfe hier in Landshut sowieso überhaupt nichts zu tun - was den unzweifelhaften Erfolg dieser Hilfsaktion wohl auch für viele Spender ausmacht. Wer also jemanden kennt, der Hilfe braucht: Bitte unbedingt melden.- gez. Thomas Link