Mindestlohn?

Vieles ist richtig von dem, was Sie schreiben, Herr Unfried. Nur könnten Sie trotzdem die Rechnung am Ende ohne den Wirt gemacht haben. Die Redewendung benutze ich bewusst; denn gerade die Kleingastronomie im Familienbereich existiert, wenn überhaupt, schon heute oft nur noch unter Bedingungen der Selbstausbeutung. Die Verpflichtung, für etwaige Angestellte oder Aushilfskräfte plötzlich den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen, dürfte viele zum endgültigen Zusperren veranlassen - bedeutet: Arbeitsplätze futsch! Denn so ist das nun mal in einer Marktwirtschaft: Eine Leistung wird nur von dem nachgefragt, der sie bezahlen kann und auch bezahlen will. Und das ist der Punkt, an dem sich manche noch wundern werden! - gez. Max Geltinger