Wechselstimmung

Den letzten Satz dieses wieder mal aktuellen und informativen Artikels verstehe ich nicht so recht. Warum sollte ausgerechnet die CSU-"LM" von einer Wechselstimmung profitieren, wenn es die gibt? Diese Gruppierung, deren Initiatoren sich subjektiv vor allem Sorgen um ihre Sitze im Stadtrat machen, ist doch objektiv gesehen nichts als ein CSU-Instrument. Sie soll zusammen mit dem anderen Ableger, der "Jungen Liste", dafür sorgen, dass sich hier eben möglichst wenig ändert und es möglichst wenig "Wechsel" gibt. Niemand von diesen Leuten hat irgendwelche tragfähigen, klaren Vorschläge für die Stadtfinanzen gemacht. Weder haben sie welche, noch würden sie sich den Zorn der Leute zuziehen wollen, die von echten Einsparungen betroffen wären. Gottseidank wird das bürgerliche Spektrum diesmal so breit vertreten sein, dass man niemanden von der CSU und deren Ablegern wählen muss, wenn man es nicht will, und trotzdem im Stadtrat vertreten sein kann. Übrigens: Auch die Bayernpartei wird es noch schaffen! Und, außerdem: Bei sowohl CSU als auch CSU-"LM" finden sich Leute, die den Deimer-Haushaltswahnsinn bereits persönlich per Abstimmung unterstützt haben. Das Wiederantreten zu dieser Wahl, egal bei wem, bedeutet vor allem: an Dreistigkeit und chronisch gutem Gewissen kaum noch zu überbieten! - gez. Hans Zehntner