Stadttheater - Klinikum - Schulen ?

Der Vorschlag von Prof. Dr. Küffner ist grundsätzlich nicht verkehrt, wenn er sagt, den Bernlochner kaufen, sanieren und selbst betreiben... Wenn nur das Geld dafür vorhanden wäre ! Kultur ist und bleibt ein Luxusgut, dass sich eine Stadt auch leisten können muss. Momentan ist dies in Landshut nicht der Fall. Auch ein Theaterzelt, mit über 2 Mio Euro und zusätzlich laufenden Kosten, ist falsch investiertes Geld. Lieber hätte man dieses Geld in unser städt. Klinikum stecken sollen. Hier vermodern die Krankenschwesternwohnheime, die Betten sind meist komplett ausgebucht (viele müssen dann einfach auf den Gängen schlafen) und die Notaufnahme ist oft unterbesetzt. Ein saniertes Schwesternwohnheim zieht mehr Auszubildende an. Ein neues Bettenhaus ermöglicht allen Landshutern im Krankenstand auch ihre Privatsphäre. Mehr Ärzte in der Notaufnahme verkürzen die Wartezeiten im Notfall. In diese für alle Landshuter sehr wichtigen Gesundheitseinrichtungen gehört zuerst investiert. Auch in die Schulen, siehe SFZ Schönbrunn (wo Kinder ihre Hausaufgaben in schimmeligen Räumen machen müssen), gehört zuerst einmal Geld gesteckt. Sollen unsere Kinder in den Schulen krank werden? Erst dann und wirklich erst dann, wenn noch Geld übrig bleibt, kann man über die neue Betriebsaufnahme eines Stadttheaters in Landshut nachdenken. Bis dahin gibt es in Landshut ein wunderschönes kleines Theater und München mit seiner reichhaltigen Auswahl ist auch nicht weit. - gez. Marco Altinger, Landshut, Junge Liste Landshut