Sehr geehrte Frau Arnold, es ist erstaunlich wie hartnäckig Vertreter der Grünen immer wieder die gleichen falschen Behauptungen aufstellen. Sie schreiben: "Eine B15neu würde dem Osten (der Stadt) nicht helfen". Das ist schlichtweg falsch. Am 24.01.14 wurde im Bauausschuss ein Verkehrsgutachten präsentiert, in dem die Auswirkungen der B15neu auf die Stadt Landshut dargelegt wurden. Endet diese an der A92 ist mit bis zu 20% Verkehrszuwachs in der Konrad Adenauer Straße zu rechnen. Wird die B15 neu nur über die Isar bis zur LA14 verlängert ist dieser Zuwachs wieder weg. Sobald die B15neu Geisenhausen erreicht hat sinkt die Verkehrsbelastung enorm (-10.000 Fzg auf der Konrad Adenauer Straße). Dort fahren dann ca. 20% weniger Fahrzeuge als heute. Wissen Sie was solche Veränderungen für den Verkehrsfluss bedeuten? 10% weniger Verkehr können auf hoch ausgelasteten Straßenzügen das Stauaufkommen um bis zu 50% reduzieren. Übrigens schrieb Dr. Gambke vor einiger Zeit in einem Leserbrief in der LZ, dass eine der zu untersuchenden Varianten für die von den Grünen als Alternative zur B15neu vorgeschlagene (von der Stadt zu finanzierende) Ostumgehung, eine einbahnige Straße auf der Trasse der geplanten B15neu wäre. Damit hat er sich (oder den Grünen) ein tolles Eigentor geschossen. Einerseits zu behaupten, dass die B15neu KEINE Entlastung für den Landshuter Osten bringt, aber gleichzeitig eine Ostumgehung an gleicher Stelle vorzuschlagen ist selbst für grüne Logik ein schwer nachzuvollziehbarer Argumentationsspagat. Freundliche Grüße Alexander Putz

