Noch einmal Teilzeit / Herrn Steinberger

Ich weiß jedenfalls aus den Medien, dass die Grünen (in Person Toni Hofreiter) den Vorstoss von Frau Schwesig begrüßten, wonach beide Eltern nach der Elternzeit ein gesetzliches Anrecht auf Teilzeitbeschäftigung haben sollen. Dabei sollte der Lohnausfall aus Steuermitteln finanziert werden. Genau hier setzt meine Kritik an: Wer finanziert den Arbeitgebern die darüber hinaus gehenden wirtschaftlichen Verluste. Einfaches Beispiel: In meinem Unternehmen liegt der AGK-Faktor in einer für ein Ingenieurbüro durchaus typischen Größenordnung von ca. 2,2. Das bedeutet, wenn ein Mitarbeiter ausfällt, hat die Firma einen Verlust in Höhe des 1,2-fachen seines Bruttoverdienstes, falls dessen Gehalt in der Zeit fremdfinanziert wird (z.B. während der Elternzeit). Ich freue mich über jeden Nachwuchs im Kreise meiner Mitarbeiter und gönne allen die Zeit mit den kleinen Kindern - nur möchte ich ganz gerne, dass die Allgemeinheit zumindest weiß dass diese familienpolitischen Maßnahmen zu Lasten der Wirtschaft gehen. Freundliche Grüße Alexander Putz