Na und?

Wieso darf das nicht wahr sein? Die Leute befolgen nicht mehr blind jede Aufforderung. Vielmehr sind viele der Auffassung, dass es ganz egal ist, was sie wählen, und dass all die stadtbekannten Zänker und Schönwetterversprecher am Ende gottseidank eh nicht viel zu sagen haben. Der Bürger hat zunehmend den Eindruck, dass er mit dem Wählen vor allem nicht sich selbst, sondern bestimmten Selbstdarstellern und Selbstdarstellerinnen einen Gefallen tun soll. Und dass seine Teilnahme nichts Bemerkbares ändern wird, schon gar nicht für ihn selbst. Ist also alles gar nicht so schwer verständlich. - gez. Horst Eberhartinger