Lieber Herr Zehntner, obwohl oder gerade weil Sie mit vielem recht haben: langsam mit den jungen Pferden! So wie ich das sehe, nützen all die Machenschaften ihren Urhebern ja gar nicht so viel, oder? Wann haben die zum letzten Mal in der Stadt eine absolute Mehrheit gehabt? Und wenn überhaupt, wie rasch war die wieder futsch? Mag sein, dass mancher Wähler angewidert war. Mag sogar sein, dass all das ein groß angelegtes Täuschungsmanöver war. Aber was haben die davon? Die werden zusehen müssen, wie ihre Glaubwürdigkeit weiter erodiert. Wenn sie keine absolut überzeugende Option zur OB-Wahl anbieten können, dann ist ihr Erbhof auch weg. Nach den persönlichen Wahlergebnissen zu urteilen, bleiben eigentlich nur Radlmeier oder Frau Sultanow übrig. Das kann, je nach dem Kandidaten oder der Kandidatin anderer Parteien (FW oder Grüne) durchaus spannend werden. Und vergessen Sie nicht: Es geht ja auch noch um Politik, nicht nur ums Personal! - gez. Max Geltinger

