Nutzung Kasernenblöcke

Ich weiss ja nicht, woher Herr Prof. Fricke seine Informationen über diverse Wortmeldungen bei der Bauauschusssitzung hat, in deren Rahmen das Thema behandelt wurde. Ich war dort als Gast zugegen und habe weder von Herrn Friedrich, noch von Herrn Schnur, oder jemand anderem fremdenfeindliche Statements gehört. Fakt war, dass einige Stadträte (Schnur, Friedrich, Schneck) auf die Problematik hinwiesen, eine zu große Anzahl an Flüchtlingen und Asylbewerber an einer zentralen Stelle in der Stadt unterzubringen. Insgesamt, mit den bereits vorhandenen 150 Plätzen, würden am ehemaligen Kasernenareal so etwa 400 Personen leben. Ich denke es ist legitim einerseits dafür zu sein, dass Landshut sich entsprechend vorgegebener Quoten seiner Aufgabe stellt und diese Menschen aufnimmt, aber andererseits für eine Aufteilung auf mehrere (2-3?) Standorte zu plädieren. Zur Info: Kontingentflüchtlinge sind Menschen, die aufgrund akuter Kriegssituationen sofort in Deutschland aufgenommen werden (in international vereinbarter Kontingentgröße). Diese Menschen bekommen vom ersten Tag an Sprach- und Integrationskurse und sollten nach Vorstellung der Flüchtlingsbeauftragten baldmöglichst in die Gesellschaft integriert werden. Inwiefern es angesichts der aktuellen Lage auf dem Wohnungsmarkt realistisch erscheint, dass sie nur vorübergehend in den Kasernenblöcken leben würden, sei mal dahingestellt. Die Kontingentflüchtlinge werden übrigens nicht paritätisch in ganz Niederbayern verteilt, sondern ausschließlich auf die drei kreisfreien Städte! Eigenartiger Weise äußerte die zuständige Dame von der Regierung einige Male, dass in Passau jedoch keine Plätze zur Verfügung stehen, "Weil dort keine vorhanden sind." - gez. Alexander Putz