(14.06.2026) Die Sensation lag in der Luft, ist schlussendlich aber ausgeblieben: Die Regionalliga-Frauen der SpVgg Greuther Fürth sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben den Hiscox Pokal des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) gewonnen. Vor 590 Zuschauerinnen und Zuschauern setzten sich die Mittelfränkinnen in einem hart umkämpften Finale beim Landesligisten SC Amicitia München mit 3:2 (1:0) durch. Die Fürther Frauen wiederholten so den Vorjahrestriumph, der allerdings zwischendurch am seidenen Faden hing.
„Solche perfekt organisierten Veranstaltungen braucht der Frauenfußball. Wir brauchen Fans, die Stimmung machen und dazu die vielen helfenden Hände für einen reibungslosen Ablauf. Genau das macht das Ehrenamt und den Frauenfußball aus.
In der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde wünsche ich dem Siegerinnenteam der SpVgg Greuther Fürth viel Erfolg und vor allem auch viel Spaß dabei, andere Gegnerinnen zu empfangen, und viel Erfahrung und Freude daraus mitzunehmen“, sagt Sandra Hofmann, Vorsitzende des Verbands-Frauen- und Mädchenausschusses beim BFV, die das Spiel gemeinsam mit BFV-Vizepräsident Robert Schraudner in der Landeshauptstadt mitverfolgte hatte und im Namen des Bayerischen Fußball-Verbandes zum Pokaltriumph gratulierte.
Neben dem Pokal strich Greuther Fürth auch die Siegprämie in Höhe von 500 Euro ein und löste das Ticket für die Teilnahme an der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde 2026/27. Den Grundstein zum wiederholten Pokalgewinn legte dabei Luisa Wölfel mit dem 1:0 bereits in der 16. Spielminute. Das 1:0 blieb trotz aussichtsreicher Chancen auf beiden Seiten bis zur Halbzeit bestehen. Die Hausherrinnen kamen allerdings mit viel Schwung aus der Kabine und drehten innerhalb von nur einer Minute die Partie. Mit einem Doppelschlag in der 54. Spielminute stellten Mia Füller und Merle Bublitz auf 2:1. Am Tag der „Doppelschläge“ drehten die Fürtherinnen danach allerdings nochmal auf. So glich Elena Grill in der 64. Spielminute aus und Wölfel schnürte eine Zeigerumdrehung später nicht nur ihren Doppelpack, sondern brachte die Gäste mit 3:2 in Führung, die die Mannschaft von Trainer Felix Bernhard über die Zeit brachte.
Felix Bernhard, Trainer der SpVgg Greuther Fürth, zollte den Gastgeberinnen nach dem Spiel Respekt: „Wir wussten, dass es schwer wird. Aber, dass es so schwer wird, haben wir selbst nicht gedacht. Großen Respekt für die Leistung von Amicitia. Wir sind trotzdem sehr happy, dass wir das Spiel am Ende auf unsere Seite gezogen haben.“
Auch Tobias Wenhart (Chief Marketing Officer Europe bei BFV-Partner Hiscox) zog kurz nach der Siegerehrung ein positives Fazit: „Ein besseres Finale kann man sich nicht vorstellen. Enger Platz, super Stimmung, viele Fans, spannendes Spiel, viele Tore und perfektes Fußball-Wetter. Eine rundum gelungene Veranstaltung. Am Ende des Tages war es ein sehr ausgeglichenes Spiel mit einem Gewinner, der es auch verdient hat.“

