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Furth und Altdorf gründen regionalen Strommarkt

Start Regionaler Strommarkt Furth Altdorf

Thomas Oppelt, Geschäftsführer der Bayernwerk Regio Energie, mit den Bürgermeistern Andreas Horsche (links) und Helmut Maier (rechts).

Furth/Altdorf - pm (17.05.2019) Es ist die Innovation in der dezentralen Energieversorgung. Aus der Idee eines konsequent regionalen Energiesystems bringt das Energieunternehmen Bayernwerk gemeinsam mit Kommunen sogenannte regionale Strommärkte auf den Weg. Nach Abensberg und dem Landkreis Bamberg haben nun die Gemeinden Furth und Altdorf bei Landshut mit der Gründung eines lokalen Marktes einen großen Schritt in die dezentrale Energiezukunft gemacht.

Die Bayernwerk Regio Energie wird nun auch in Furth und Altdorf kommunaler Partner für Aufbau eines regionalen Strommarkts. „Wir steuern damit auf einen komplett regionalen Ökostrom-Kreislauf ein“, wirbt der Further Bürgermeister Andreas Horsche für die Energiezukunft vor Ort. Sein Altdorfer Kollege Helmut Maier pflichtet ihm bei: „Die Idee, in Zukunft von hier erzeugter regenerativer Energie zu leben, ist Energiezukunft pur.“ Schon heute bündelt der lokale Strommarkt die eigenen Erzeugungsanlagen der Region, die als Basis für die Stromlieferung dienen. AbJunikönnen die Altdorfer und Further Bürgerinnen und Bürger das Prdoukt „Regiostrom Pfettrachtal“ aus 100 Prozent zertifiziertem Ökostrom beziehen.

Vorreiter für die wirkliche EnergiezukunftFür die Entwicklung eines lokalen Strommarkts haben sich die niederbayerischen Kommunen das Bayernwerk als Partner an die Seite geholt. Nach den Worten von Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG, werden die Kommunen damit zum Vorreiter für die wirkliche Energiezukunft. “Es gibt ein Bedürfnis der Menschen nach regionaler Nähe, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Die Menschen wollen Energie aus der Heimat. Dort erzeugt, dort verbraucht“, so Gotzel. Diese Nähe sei Kern lokaler Märkte, in die auch Bürger ihre Erzeugungsanlagen einbringen oder in denen sie regenerativen Strom aus regionaler Herkunft beziehen können. Das Bayernwerk biete die Technologie, die zur Umsetzung dieser lokalen Märkte erforderlich ist.

Mit der Vernetzung dezentraler Erzeugung zu lokalen Märkten nehme das Energiesystem eine echte Neuausrichtung. Gotzel: „ Wir freuen uns sehr, Altdorf und Furth bei dieser Entwicklung begleiten zu dürfen.“ Für den weiteren Weg in die Energiezukunft gelte es, aus einer Stromwende eine echte Energiewende zu machen und Energie mit Wohnen und Mobilität zusammenzubringen. „Für uns sind das Teile ein und desselben Systems“, betonte Reimund Gotzel. Thomas Oppelt, Geschäftsführer der Bayernwerk Regio Energie GmbH, ergänzte: „Wir bringen Menschen zusammen, die etwas als Kommune, als Stromproduzent oder als Verbraucher bewegen wollen. Die Kommunen werden zum Gestalter der Energiewende. Wir haben noch viel vor: wir möchten weitere Digitalisierungs- und Visualisierungslösungen einbauen und den Strommarkt zu einem echten physischen Strommarkt entwickeln.“

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