Das ist die Hiobsbotschaft für alle EVL-Fans. Was gestern noch als Drohung" galt wurde vor wenigen Stunden zur Gewissheit. Die Gesellschafterversammlung der DEL (2. Liga) vrweigerte heute (Donnerstag) dem EV Landshut die Spielberechtigung für die 2. Liga. Eine Hammermeldung. Die Fachzeitung "Eishockey-News" meldet gar: "Der EV Landshut vor dem Fall ins Nichts!"
Wie konnte das nur passieren bei den stets positiven Meldungen von EVL-Geschäftsführer Wiggerl Donbeck in den letzten Wochen über die wirtschaftlich rosige EVL-Situation (Steigerung der Sponsoreneinnahmen usw.). Die offizielle Pressemitteilung der DEL ist eindeutig: Keine Lizenz für Landshut - Auflagen nicht hinreichend überzeugend erfüllt!
Von Rainer Beck, Alleingesellschafter des EV Landshut, gibt es (noch) keine Stellungnahme.
Landshut, ehemals zweimal Deutscher Meister in der Ersten Liga, künftig ohne Profi-Eishockey - einfach unvorstellbar.
Erstzweise kommen als Nachrücker in die 2. Liga die Vereine Heibronner Falken, Duisburger Füchse oder EV Regensburg in Frage.
Im Stammlokal der Landshuter Eishockey-Cracks (Kühnhackl, Schloder Auhuber usw.) in und vor der Eisdiele "Florenz" (Dreifaltigkeitsplatz) ist die Nicht-Lizenz das heiß diskutierte Thema. Ratlosigkeit überall.
Einziger Ausweg: Der Gang vor das DEB-Schiedsgericht. Für die Oberliga hat sich der EVL erst gar nicht angemeldet. Die Frist ist vorbei. Es bleibt nur ein Neustart ganz unten in der Bezirksliga.

