Der Landtagsabgeordnete Hubert Aiwanger (2.v.linls) informierte sich über den aktuellen Stand des Antrages „Niederlassung der Kreismusikschule in der Stadt Straubing“, gestellt durch den Stadtrat der Freien Wähler und Kultur-Verwaltungsrat Dr. Adolf Herpich. Vor Ort, im Ursulinen-Gymnasium, trafen sich weiter die Schulleiterin Obestuciendirektorin Rosemarie Härtinger (2.v.rrechts), Stadtrat Dr. Adolf Herpich (links), der FW-Fraktionsvorsitzende Ludwig Waas (rrechts) und Dipl. Soz. Päd. (FH) Martha Altweck-Glöbl (Mitte), Fachakademie der Ursulinen.
„Ich bin überzeugt, der Bedarf ist da. Dieses Schuljahr wurden etwa 17 Kinder aus Straubing in der Kreismusikschule unterrichtet und weiteres Interesse ist vorhanden“, sagte Dr. Herpich. Die Schulleiterin Rosemarie Härtinger stellt kostenlose Räume für den Unterricht in Aussicht. „Nichts ist wichtiger bei der Entwicklung der Kinder, als ihre Begabungen zu fördern“, betonte die Schulleiterin mit Nachdruck. „Außerdem ist wissenschaftlich belegt, dass die Musik Persönlichkeiten macht, die Kreativität und die soziale Kompetenz der Kinder fördert.“ Ludwig Waas berichtete über das bereits Mitte Juni durch den Leiter der Kreismusikschule, Andreas Friedländer, vorgelegte Konzept im Kreistag. Weiter bekräftigte der Stadtrat: „Natürlich wird die geforderte Kooperation keine Konkurrenz für die bestehenden privaten Musikschulen in Straubing bilden, sondern nur eine Ergänzung. Die Stadt Straubing hat viele Gelder für diverse Events übrig, was auch unumstritten ist. Aber gerade deswegen müsste die Stadt Straubing zukünftige Musikantinnen und Musikanten, egal welcher Musikrichtung, Beihilfe leisten.“
Nach den eindrucksvollen Informationen fasste Aiwanger zusammen: „Die Bayerische Staatsregierung ist in der Pflicht, für unsere Kinder Sorge zu tragen und noch mehr Gelder zur Verfügung zu stellen. Unsere Kinder sind unsere Zukunft!“ Aiwanger versicherte, sich im Landtag für höhere Zuschüsse einzusetzen.

