Was wären nur die Freien Wähler im Stadt und Region Landshut ohne den emsigen Stimmkreis-Abgordneten Hubert Aiwanger? Wo ist seit Monaten seine Landshuter Kollegin MdL Jutta Widmann? - Jetzt kümmert sich Aiwanger, der auch passionierter Jäger ist, sogar um die "Schäden durch Biber" . Aiwanger fordert erleichterten Abschuss dieser stark vermehrten Tiere.
Dazu seine Pressemitteilung von heute (17.8.): „Der Biber hat sich in Bayern mittlerweile so stark vermehrt, dass eine stärkere Bejagung dringend notwendig ist“, sagt der Landtagsabgeordnete Hubert Aiwanger. Ähnlich wie beim Kormoran sollte der Biber im Rahmen einer sogenannten „Allgemeinverfügung“ unbürokratischer als jetzt von Herbst bis Frühjahr an bestimmten Gewässern oder Gewässerabschnitten bejagt werden dürfen. Dieser Antrag der Freien Wähler fand im Landtag allerdings bisher keine Mehrheit. Zahlreichen Konflikte mit Kommunen, der Land- und Forstwirtschaft, mit Gartenbesitzern und Teichwirten könnten mit der „Allgemeinverfügung“ vermieden werden.
„Die FREIEN WÄHLER fordern außerdem seit Langem, dass der Biber-Ausgleichsfonds von 450.000 auf 800.000 Euro aufgestockt wird“, erklärt FREIE WÄHLER Landtagsabgeordneter Hubert Aiwanger. Einen entsprechenden Antrag habe die CSU-Fraktion im Landtag abgelehnt. Mit den derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln könnten lediglich rund 60 Prozent der Biberschäden ausgeglichen werden. „Die Entschädigungssätze müssen so angepasst werden, um entstandene Schäden auch wirklich kompensieren zu können“, so Aiwanger.
Davon, dass dringender Handlungsbedarf herrscht, musste sich Aiwanger kürzlich wieder selbst überzeugen. Einem Land- und Teichwirt aus dem Stadtgebiet Rottenburg, seiner Heimatstadt, hat der Biber die Frischwasserversorgung der Forellen verbaut, sodass 120 Forellen leidvoll erstickten. „Hier entstand ein nicht unerheblicher Schaden für den Landwirt“, so Aiwanger.

