Landshut: Beim Welttreffen der Volksbewegungen formulierte Papst Franziskus drei Aufgaben für die Menschheit. „Die erste Aufgabe ist, die Wirtschaft in den Dienst der Völker zu stellen. Die zweite Aufgabe ist, unsere Völker auf dem Weg des Friedens und der Gerechtigkeit zu vereinen. Die dritte, vielleicht wichtigste Aufgabe, die wir übernehmen müssen, ist die Verteidigung der Mutter Erde,“ so Bergoglio. Wie passen diese Aussagen zur Tagespolitik, zu Handels- und Investitionsschutzabkommen wie TTIP und CETA? Und wie zur CSU?
Einer Partei, die sich christlich und sozial nennt!
„TTIP oder Ethik – wie christlich ist die CSU?“, das wollen das Christliche Bildungswerk Landshut und die KAB mit Erwin Huber, dem Wirtschaftsexperten der CSU, diskutieren. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) gehört zu den schärfsten Kritikern von TTIP. Diözesansekretär Rainer Forster ist lokaler Sprecher der Stopp-TTIP Initiative, die inzwischen europaweit 2,5 Millionen Unterstützungsunterschriften gesammelt hat. Und die KAB ist es auch, die eine Alternative anzubieten hat. Zusammen mit 50 anderen weltweit tätigen Organisationen (u.a. Friends of the Earth, Oxfam, Misereor, Via Campesina) und mit Partnern in Nordamerika - z.B. The Global Economy Project (USA), Trade Justice Network (Canada) will die KAB mit dem Alternativen Handelsmandat einen Ausweg aus der neoliberalen Einbahnstraße aufzeigen und dafür auch die Christlich-Soziale Union (CSU) gewinnen.
Am Dienstag, 01. September, wird sich zeigen, ob TTIP unter diesem Blickwinkel von der CSU noch weiter unterstützt werden kann oder ob das „C“ bei der CSU nichts mehr gilt. In der ETSV 09 Halle, Siemensstraße 2, wird ab 19:30 Uhr diskutiert – Eintritt ist frei.
Für Rückfragen steht die KAB gerne zur Verfügung (derzeit unter 08762-724922)

