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08. September 2015

Traut sich Radlmeier nicht aus der Deckung? Zögern & Zaudern beflügelt die Konkurrenz

Gar nicht schmeichelhaft ist der heutige "Aufmacher" der Tageszeitung für den potentiellen OB-Kandidaten Helmut Radlmeier, der in wenigen Tagen (21.9.) 49 Jahre alt wird. "Lieber weiter warten" ist der Bericht von Redakteur Siegfried Rüdenauer übschrieben und die Unterzeile ist wohl die Zusammenfassung des Ergebnisses der zweitägigen Klausur der CSU-Führungsgremien vom letzten Wochenende im Schlosshotel zu Thyrnau bei Passau. Dort heißt es: "Als Oberbürgermeisterkandidat traut sich Radlmeier jetzt doch nicht aus der Deckung".

Danach kommt CSU-Fraktionschef Rudolf Schnur zu Wort. Der schwieg auf Anfrage zu den "Vorzügen" von Radlmeier als OB-Kandidat. Was MdL Radlmeier selbst angeht, so bittet dieser "inständig um Verständnis, dass er erst weitere Gespräche im Stimmkreis führen will, um sich bis zum 7. Dezember zu entscheiden". An diesem  7.12.2015, acht Monate vor der OB.Wahl (9.10.2016), werden die ca. 700 Mitglieder der Landshuter CSU in einer eigenen Nominierungsversammlung im Bernlochner den OB-Kandidaten wählen. Dort könnte theoretisch auch noch ein Gegenkandidat auftreten.

Doch was muß der Landtagabgeordnete Radlmeier noch mit dem Stimmkreis bereden? Dieser besteht aus dem Stadtgebiet Landshut und hauptsächlich dem nördlichen Landkreis Landshut, wozu auch die großen Gemeinden Altdorf, Essenbach, Pfeffenhausen, Ergoldsbach und Rottenburg gehören. Falls der CSU-Kandidat zum Oberbürgermeister gewählt wird, muß er am 1. Januar 2017 das Amt antreten. Sein Landtagsmandat darf dann bis Herbst 2018 als Nachrücker der Pfeffenhausener Rechtsanwalt und Kreisrat Florian Hölzl (30) übernehmen. Also sicher kein Schaden für den Landkreis, der ja auch bereits mit Florian Oßner (32) das Bundestagsmandat hat, ebenso den Sitz im Bezirkstag (mit Martina Hammerl, Ergolding). Schon 2017 ist die nächste Bundestagwahl, 2018 folgt die Landtagswahl, wo wieder ein Kandidat aus Landshut Direktbewerber im Stimmkreis Landshut werden kann. Das könnte dann z.B. sogar auch Ex-OB Hans Rampf werden, der ja stets erklärt, auch nach seinem Ausscheiden als Oberbürgermeister in der Politik tätig zu bleiben.      

Kein Landshuter würde es Radlmeier verübeln, wenn er vom Landtag in die Chefpositon des Rathauses wechseln möchte. Bei Josef Deimer war das kaum anders. Er wurde 1966 in den Landtag und 1969 zum Oberbürgemeister gewählt. Der Unterschied: Deimer wollte unbedingt Rathauschef werden. Radlmeier muß wohl eher gezogen und geschoben werden. Deimer wurde als 30-jähriger (Jahrgang 1936) 1966 auch erstmals als Stadtrat gewählt und konnte dort sogleich das Amt des 3. Bürgermeisters übernehmen. Die SPD war 1966 noch die größte Fraktion im Stadtrat und stellte mit Anderl Schlittmeier den 2. Bürgermeister. OB war Albin Lang.

Nun ja, selbst ein Radlmeier wird es bei der OB-Wahl nicht leicht haben, weil aus dem konservativen Lager noch drei weitere OB-Kandidaten zu erwarten sind: Die Freien Wähler werden schon am 21. September ihren Kandidaten öffentlich machen. Die FDP wird einen OB-Kandidaten ins Rennen schicken, aller Voraussicht nach den eloquenten Landshuter Parteivorsitzenden Alexander Putz (51) und die Landshuter Mitte ist ja hauptsächlich deshalb gegründet worden, um für eine OB-Kandidatin (Prof. Dr. Goderbauer-Marchner) eine Plattform zu schaffen.  Bei der letzten Stadtratswahl bekam die CSU mit Listenführer Helmut Radlmeier keine 30 Prozent.

Also wird es für den CSU-OB-Kandidaten sehr schwer werden, auf Anhieb im ersten Wahlgang am 9. Oktober 2016 die absolute Mehrheit - über 50 Prozent - zu errzielen. Wenn nicht, gibt es 14 Tage später eine Stichwahl zwischen den beiden OB-Kandidaten, die am 9.10.2016 die meisten Stimmen erhalten. Auf eine Stichwahl hoffen vor allem die Grünen, die am 3./4. Oktokber in Klausur ihren OB-Kandidaten (Stefan Gruber, 43) bzw. Ihre -Kandidatin Sigi Hagl (48) küren werden. Innerhab der grünen Parteibasis gilt Gruber als Favorit, der auch längst jedermann zu verstehen gibt, dass er sehr gern Rathauschef werden wolle. Also einer mit dem unbedingten Wollen, mit Biss, dem man auch den Job zutraut.

Sigi Hagl hat ihrerseits erneut beste Chancen, am 17. Oktober bei der Landesversammlung der ca. 6000 Grünen als Vorsitzende bestätigt zu werden. Als Landeschefin kann sie dann 2017 ein Landtagsmandat oder ein Jahr später ein Bundetagsmandat anstreben.

Also kommt es am 9. Oktober vor allem darauf an, ob Stefan Gruber als OB-Kandidat besser abschneiden kann als die Kandidatin der Landshuter Mitte (Prof. Dr. Goderbauer-Marchner, 55). Das wird das spannendste Duell um den Einzug in eine Stichwahl gegen Radlmeier 14 Tage später (23. Okt. 2016). Eine entscheidende Rolle kommt dabei  dem scheidenden Oberbürgermeister Hans Rampf zu. Wird er sich aus dem Wahlkampf weitgehend heraushalten oder alles daransetzen, um Radlmeier schon beim ersten Wahlgang zur absoluten Mehrheit zu verhelfen? Wir erinnern uns, bei seiner ersten OB-Kandidatur hat dies Rampf mit 50,89 Prozent nur ganz knapp geschafft.   

Und es wäre wohl angemessen, dass sich alle OB-Kandidaten darauf verständigen, die OB-Amtszeit vom 1.1.2017 bis 30.4.2020 zu begrenzen, damit die OB-Wahl endlich wieder mit der Stadtratswahl (2020) zusammengelegt werden kann. /hs             

 

         

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