
Landshut (17.11.2016) Der Gestaltungsbeirat, dem neben Stadträten aus allen Fraktionen vor allem renommierte Architekten angehören, hat heute, Donnerstagnachmiittag, die von der Schloss Mering GmbH (Planungs- und Architekturbüro) vorgestellten Sanierungs-. Bau- und Nutzungspäne für das ehemalige Kloster Maria Loreto mit Wohlwollen aufgenommen.
Das seit Jahren leerstehende weitläufige Ensemble am Marienplatz, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Keramikschule steht seit Jahren leer. Nur die Klosterkirche Mariä Verkündigung wird von der rumänisch-orthodoxen Kirche seit 2002 genutzt. Der gesamte Gebäudekomplex ist im Besitz des Freistaats Bayern. Jetzt soll dort endlich wieder Leben einkehren. Vor allem Wohnungen (90 bis 100) sind geplant, in erster Linie in zwei Ergänzungsbauten. Die bestehenden Gebäude sollen umfangreich saniert werden.Auch an eine Tiefgarage ist gedacht.
In dieser ehemaligen Klosteranlage von Kapuzinerinnen (ab 1623) und später - nach der Säkularisation - von Franziskanern (ab 1835) gab es zuletzt Pläne für die Einrichung eines Soziokulturellen Zentrums für Künstler und Kunsthandwerker usw. - Auch das Studentenwerk Niederbayern-Oberpfalz hatte vor fünf Jahren Interesse angemeldet, um dort eine neue Studentenwohnanlage inclusive Vortragsräume für die Hochschule Landshut zu bauen. Zuletzt war die Klosteranlage als Standort von Container-Wohnungen für Flüchtlinge in der engeren Auswahl. Diese Container für insgeamt bis zu 170 Personen - auch Familien - werden jetzt jedoch im Hof der ehemaligen Justizvollzugsanstalt an der Wittstraße aufgestellt. - weitläufige Der Klostergarten soll im übrigen später für die Öffentlichkeit frei zugänglich werden.
Am 19. März 1945 wurden große Teile Teil der Klosteranlage, auch die Kirche, durch Luftangriffe schwer beschädigt. Der Wiederaufbau nach dem Krieg zog sich über Jahre hin. 2002 verließen die letzten wenigen Franziskaner endgültig das Kloster.

