Weihnachtsbrief

Textvorschlag angelehnt an Deinen Entwurf:

Mit diesem Jahr geht ein ganz besonderes Jahr zu Ende. Die Verunsicherung greift mehr denn je um sich. Wir erleben das auch bei uns im Alltag. Es ist der Verteilungskampf, die Frage nach der Gerechtigkeit.  Wird noch gerecht enlohnt? Wird unsere pflegerische Leistung von der Gesellschaft entsprechend gewüdigt? Sind wir zu leise, zu schlecht organisiert? Haben wir keine starken Fürsprecher bei denen da oben in der großen Politik?

Ein Beispiel: In Landshut fand Im Oktober die Wahl des Oberbürgermeisters statt. Hat dabei die immer älter werdende Gesellschaft eine besondere Rolle gespielt? Eher nicht! Die pflegerischen Berufe werden im Vergleich etwa zu den Lehr- oder technischen Berufen seit vielen Jahren nicht gerecht behandelt, auch nicht in der Bezahlung. 

Jetzt hat die Bundesregierung das Modell für fünf Pflegestufen eingeführt. Die Pflege soll dadurch überschaubarer, natürlich möglichst nicht teurer und für die Pflegebedürftigen sowie deren Angehörigen und auch für uns die Pflegenden verbessert werden. Die Politiker sprechen vollmundig von einem Pflegestärkungsgesetz. Die Pflege soll nicht mehr von Minuten abhändig sein. Damit soll nicht zuletzt allen an Demenz Erkrankten besonders geholfen werden.   

Ab dem neuen Jahr 2017 wird es also fünf Pflegestufen geben. Das führt zu deutlichen Neuerungen, Umstellungen und anfangs sicher auch zu noch mehr organsatorischer Zusatzarbeit. 

Der Mensch, egal wie alt und wie gesund bzw. wie krank er ist, er ist und bleibt für uns das Wichtigste. Wir pflegen gern. Wir erleben die Dankbarkeit  bei jedem Pflegefall neu und anders. Nicht jeder ältere Mensch - egal ob Mann oder Frau - ist die Freundlichkeit in Person. Auch das wissen wir und verstehen damit umzugehen. 

Wir können für das neue Jahr insgesamt durchaus optimistisch sein. Das zurückliegende Jahr war im Allgemeinen zufriedenstellend.

Ich will mich ganz persönlich bei Euch allen bedanken. Ihr habt weitaus mehr geleistet als nur die Pflicht zu erfüllen. Wir sind ein wunderbares Team. Auch ich arbeite wirklich sehr gern mit Euch zusammen. Ich will nirgendwo anders tätig sein.

Freuen wir uns alle zusammen auf ein schönes Weihnachtsfest

und ein gutes, neues Jahr 2017.

Eure

 

Marianne Amendinger

 

 

         

 

 

Mit dem 2. Pflegestärkungsgesetz stellt die Bundesregierung

den Anspruch, dass alle an der Pflege beteiligten Parteien

gestärkt werden: Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und

Pflegekräfte. Außerdem soll eine langfristige Finanzierung

gestärkt werden,

Da die steigenden Kosten der Pflege lkünftig auf weniger

Schultern lasten und die künftig die Zahn der Pflegekräfte

schwindet ,will Die Bundesregierung dieser Entwicklung

etwas entgegensetzen und erstmals seit langer Zeit die Pflege

mehr in den Blick rücken – mit den Pflegestärkungsgesetzen.

Das zweite Pflegestärkungsgesetz sieht eine Erneuerung des

Pflegebedürftigkeitsbegriffs vor. Damit ist gemeint, dass

Pflegebedürftigkeit neu definiert wird. Sie soll nicht mehr

abhängig von den Minuten sein, die für eine pflegerische

Maßnahme benötigt werden, sondern von den tatsächlichen

Fähigkeiten und Bedürfnissen der Pflegebedürftigen. Das

kommt insbesondere Menschen mit Demenz zugute, die bei

den derzeitigen Bestimmungen häufig zurückbleiben.

Die ambulante Pflege steht daher vor einem grundlegenden

Wandel. Die bislang bekannten drei Pflegestufen werden ab

2017 durch fünf Pflegegrade ersetzt

Unsere Sozialstation steht Ihnen dabei auch gerne mit Rat

und Tat ? zur Seite