LANDSHUT (23.07.2017) Am Sonntagmorgen gegen 06.15 Uhr erreichte die Polizeiinspektion Landshut eine Mitteilung, wonach eine männliche Person von der Ländtorbrücke in die Isar gesprungen sei und nicht mehr gesichtet werden könne. Daraufhin wurden mehrere Einsatzfahrzeuge zu der Einsatzörtlichkeit beordert, welche im weiteren Verlauf sowohl die kleine als auch die große Isar flussabwärts nach der Person absuchten.
Zeitgleich wurde ein Großaufgebot der Landshuter Feuerwehr und des Rettungsdienstes, darunter ein Rettungshubschrauber, alarmiert, welches ebenfalls die große Isar flussabwärts absuchte. Im Verlauf der Suchmaßnahmen konnten schließlich Zeugen ausfindig gemacht werden, welche den Brückensprung beobachtet hatten und auch sahen, wie der Springer die Isar unmittelbar nach der Brücke über eine dort befindliche Treppe wieder verließ. Anschließend sei der junge Mann mit vier bis fünf weiteren Personen, welche den Vorgang vom Ufer aus beobachtet hatten, in unbekannte Richtung weggegangen. Aufgrund dieser Angaben war von einer Mutprobe auszugehen und die Suchmaßnahmen konnten eingestellt werden. Auch der Einsatz eines Bootes des THW war aufgrund der gewonnen Erkenntnisse nicht mehr notwendig.
Die Polizei weißt in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass es sich bei derlei Mutproben um lebensgefährliche Unternehmungen handelt, da in der Isar auch bei vermeintlich ruhiger Wasserlage Untiefen und Strömungen herrschen, welche ein unkalkulierbares Risiko für Leib und Leben darstellen.

