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02. August 2017

Leserbrief zum Skulpturenmuseum von Stadträtin Anke Humpender-Graf: "Die Bilanz ist traurig"

leserbrief neu(02.08.2017) Unter Punkt 5 der Sitzung des Bildungs- und Kultursenates der Stadt Landshut vom 24. Juli ging es um einen Berichtsantrag zum Skulpturenmuseum. Nachgefragt waren 1.) das zukünftige Konzept nach dem Tod des Stifters, 2.) der Stand der Inventarisierung und 3.) die Besucherzahlen der letzten fünf Jahre.

Aus einem solchen Bericht und den Nachfragen der Stadträte eine Geschichte zu machen, ist das Recht der Journalisten. Dass diese Geschichte erst spannend wird, wenn man zuspitzt und einige Schlagworte aus dem Zusammenhang reißt, ist dabei durchaus üblich und soll hier nicht kritisiert werden. Da es aber zu Missverständnissen geführt hat, erlauben Sie mir einige Ergänzungen.

Was der Zeitungsartikel (der LZ - Anm.d. Red.) nicht berichtete: Wir Stadträte haben in dieser Sitzung auch die Besucherzahlen erhalten und zwar in bereinigter Form, d.h. ohne die Besucher der Seligenthal-Werkschau (es ging ja um das Skulpturenmuseum) und ohne die Besucher der (Musik etc.)–Veranstaltungen. Die Gesamtzahl für das vergangene Jahr 2016 lag bei 7630 Besuchern.

skulpturenmuseum könig eserbrief

Die Ausstellung im Skulpturenmuseum Fritz König besuchten genau 3484 Besucher (inkl. Führungen). Zum Vergleich: Die Museen der Stadt hatten 2015 und 2016 jeweils über 60.000 Besucher, heuer erreichten sie diese Zahl bereits Ende Juli.

Es sind die Stadträte, die letztlich die Verantwortung dafür tragen, immerhin geht es um das Geld der Landshuter Steuerzahler. Dies vor dem Hintergrund, dass das Skulpturenmuseum mit einem Kostendeckungsgrad von gerade einmal 4,9 % (Die Zahl stammt aus dem Jahr 2015 und hat sich seither weiter verschlechtert) mit großem Abstand die unrentabelste sog. freiwillige Einrichtung der Stadt Landshut ist (zum Vergleich, ebenfalls 2015: Städtische Museen 15,3%, Stadttheater 28,2%, Eissportanlage 38,5%).

Wir werden als Stadträte ständig mit diesen Zahlen konfrontiert und müssen sie rechtfertigen, derzeit besonders vor Familien mit schulpflichtigen Kindern, deren Schulen sanierungsbedürftig sind, die in Schulcontainern untergebracht werden oder deren Schulschwimmbad geschlossen wird. Und selbst wenn wir nicht auf das Verhältnis Ausgaben/Einnahmen schauen, so müssen wir doch sicherstellen, dass die Kultureinrichtungen ihrem Auftrag nachkommen. Dazu müssen Sie ein Mindestmaß an Adressaten erreichen.

Von Seiten der Museumsleitung wurde für die seit Jahren schlechter werdenden Besucherzahlen einmal mehr der Künstler und Stifter Fritz Koenig verantwortlich gemacht. Da muss die Frage erlaubt sein, welche Maßnahmen getroffen worden sind, um die vermeintlich schlechten Rahmenbedingungen auszugleichen. Immerhin verfügt das Skulpturenmuseum - im Unterschied zu allen anderen Museumsräumen der Stadt – über eine hervorragende museale Infrastruktur von der Klimatechnik bis zu den Toiletten und es verfügt exklusiv über den bekanntesten Künstler der Region, der seine weltweite Strahlkraft mit einbringt. Es muss erlaubt sein zu fragen, warum in neun Jahren des Wartens auf eine Veränderung der Rahmenbedingungen nicht einmal die musealen Basics wie ein Katalog zur Ausstellung oder ein Audioguide gemacht wurden, um die von Koenig selbst eingerichtete "Aufstellung“ für ein interessiertes Publikum noch attraktiver zu machen, zumal der Künstler darin wie nie zuvor Einblick in seine Lebenswelt geben und sein künstlerisches Vermächtnis der Nachwelt zu Füßen legen wollte. Was bleibt nun davon?

Die Bilanz ist leider traurig, wie sehr man es auch dreht und wendet. Wenn man etwas verbessern möchte, und wir Stadträte tragen dafür die Verantwortung, dann ist Schönreden irgendwann nicht mehr die richtige Strategie. Insofern war die von OB Putz umgesetzte Zusammenlegung vollkommen richtig. Rechenschaftsberichte ihrer Arbeit und Entwürfe für zukünftige Maßnahmen legen – vor unterschiedlichen Stadtratsgremien – übrigens auch die Verantwortlichen anderer städtischer Einrichtungen immer wieder vor, so u.a. Ludwig Bichlmaier für die Stadtbücherei, Martin Mezger für die Alte Kaserne oder Kurt Weinzierl für den Verkehrsverein, und stellen sich den kritischen Nachfragen der Stadträte.

gez.

Anke Humpeneder-Graf

Stadträtin,

Mitglied des Bildungs- und Kultursenates der Stadt Landshut

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