Zu Beusch im "Herzen des Landshuter Klinikums" Die CSU und der Kneipp-Verein informierten sich

Landshut (28.12.2017) Was plant das Klinikum im nächsten Jahr? Wie wird ein Herzinfarkt heutzutage behandelt? Was verursacht die meisten Stromkosten in einem Krankenhaus? Diese und viele weitere Fragen haben Geschäftsführer Nicolas von Oppen und Prof. Dr. Stephan Holmer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Kardiologie, bei einem Besuch des gesundheits- und pflegepolitischen Arbeitskreises der Landshuter CSU sowie des Kneipp-Vereins Landshut beantwortet.

Die Delegation war am Donnerstag im Klinikum zu Gast. Herzmedizin auf höchstem Niveau: Die Delegation der CSU um Ingeborg Pongratz (3.v.r.) besichtigte das Herzkatheterlabor am Klinikum, hier mit Geschäftsführer Nicolas von Oppen (2.v.l.), Pflegedirektorin Angelika Alke (2.v.r.) und dem Ärztlichen Direktor und Chefarzt der Kardiologie, Prof. Dr. Stephan Holmer (r.). - Foto: Klinikum Landshut

Geschäftsführer Nicolas von Oppen erläuterte die zwei großen Bauvorhaben des Klinikums – die neuen

Personalappartements und der Krankenhausneubau. Die Appartements für die Mitarbeiter sind voraussichtlich

im Frühjahr bezugsfertig. „Dann braucht man eigentlich nur noch seinen Koffer mitbringen“, sagte von Oppen.

Die Ein-, Zwei- oder Drei-Zimmer- Wohnungen sind voll möbliert mit Küchenzeile, Bett sowie Ess- und

Schreibtisch. Jedes Appartement hat außerdem ein eigenes Bad und einen praktischen Abstellraum. „Schon

jetzt sind unsere Wohnungen heiß begehrt“, so von Oppen. Er sprach außerdem den Neubau an, der die über

50 Jahre alten Bettenhäuser des Klinikums ersetzten soll. „2020 soll es mit dem ersten von drei Bauabschnitten

losgehen.“ Lichtdurchflutete Zimmer für die Patienten, ein moderner Arbeitsplatz mit der neuesten

Ausstattung für die Mitarbeiter – so fasste der Geschäftsführer den Neubau zusammen. Für die nächsten

Wochen kündigte er außerdem ein sogenanntes Musterzimmer an: Dieses soll in der Eingangshalle des

Klinikums für Mitarbeiter, aber auch für Besucher und Interessierte zugänglich sein. Nicolas von Oppen stelle

außerdem Investitionen in modernste Medizintechnik vor, erklärte einige komplizierte Bereiche der

Krankenhausfinanzierung und fragte die Anwesenden, ob sie wüssten, was in einem Krankenhaus am meisten
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Strom verbrauche. „Es ist nicht die Beleuchtung, sondern die Kühlung“, klärte von Oppen auf. Im Anschluss an

den kurzweiligen Vortrag durfte die Delegation noch einen Blick hinter die Kulissen eines modernen

Herzkatheterlabores werfen. Prof. Holmer gewährte einen Einblick in die Räumlichkeiten „im Herzen des

Klinikums“, wie er sagte. An 24 Stunden pro Tag und an 365 Tagen im Jahr können Patienten versorgt werden.

Die Kardiologen um Chefarzt Prof. Holmer können hier beispielsweise einen akuten Herzinfarkt rasch mittels

Herzkatheter behandeln. Dabei zählt jede Minute: Es gilt das Sprichwort „Time is Muscle“, also „Zeit ist (Herz-)

Muskel, wie Prof. Holmer erläuterte. Denn je schneller ein Herzinfarkt behandelt wird, desto mehr

Herzmuskelgewebe kann erhalten bleiben. Zu den häufigsten Maßnahmen gehören außerdem, Engstellen in

den Blutgefäßen zu beseitigen und alle Formen von Herzschrittmachern und automatischen Defibrillatoren

einzusetzen. Am Ende des rund dreistündigen Besuchs dankte Ingeborg Pongratz, Stadträtin sowie Vorsitzende

des gesundheits- und pflegepolitischen Arbeitskreises der CSU und des Kneipp Vereins, „für den anschaulichen

Rundgang sowie die vielen interessanten Informationen“. „An dieser Stelle danke ich Ihnen auch für Ihren

Einsatz für unsere Patientinnen und Patienten am Klinikum“, schloss Pongratz.

Mehr Informationen finden Sie unter www.klinikum-landshut.de