
Im Bild Fritz Dräxlmaier (rechts) und Jürgen Otto (links) präsentierten Staatsminister Hubert Aiwanger verschiedene DRÄXLMAIER Innovationen, darunter die Hochvolt-Batterie des Porsche Taycan, die DRÄXLMAIER produziert. (Foto: Hofmann)
Vilsbiburg - pm (22.12.2019) Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger informierte sich bei der DRÄXLMAIER Group in Vilsbiburg über die Zukunftstrends der Automobilindustrie. Chairman Fritz Dräxlmaier und CEO Jürgen Otto präsentierten Aiwanger sowie weiteren Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, welchen Beitrag die DRÄXLMAIER Group hier leistet.
Wie Jürgen Otto betonte, stehen die Innovationen von DRÄXLMAIER für eine nachhaltige Mobilität. Mit Hochvolt-Batteriesystemen unterstützt das Unternehmen eine emissionsfreie Mobilität. Interieur-Produkte, die auf Naturfasern und Leichtbau setzen, schonen die natürlichen Ressourcen und sparen CO2. Jürgen Otto unterstrich aber auch, wie wichtig die richtigen Rahmenbedingungen sind. „Um alternative Antriebsarten weiter voranzubringen, brauchen wir auch die dazugehörige Infrastruktur“, betonte der CEO. Dazu gehörten eine funktionierende Entwicklungslandschaft, ein stabiles Mobilfunknetz, eine tragfähige Verkehrsinfrastruktur und gut ausgebildete Mitarbeiter.
Know-how von DRÄXLMAIER in acht Millionen Neufahrzeugen pro Jahr
Als Partner der Premium-Automobilhersteller entwickelt und fertigt DRÄXLMAIER Produkte aus den Segmenten Electrical Systems, E-Mobility Systems und Interior Systems für rund 100 Premiumfahrzeugmodelle weltweit. „Jährlich werden rund acht Millionen Fahrzeuge mit mindestens einem der Hauptprodukte der DRÄXLMAIER Group ausgestattet“, so Fritz Dräxlmaier. Der Staatsminister machte sich bei seinem Besuch aus erster Hand ein Bild von den verschiedenen Produkten der DRÄXLMAIER Group. Besondere Beachtung fand die 800-Volt-Batterie des rein elektrischen Porsche Taycan. „Die Tatsache, dass die Batterie eines Hightech Serien-Elektroauto von einem Zulieferer hier aus der Region kommt zeigt, wie stark und innovativ die bayerische Automobilindustrie ist“, so Aiwanger.
Alternative Antriebe in Niederbayern weiter vorantreiben
Wie Fritz Dräxlmaier und Jürgen Otto betonten, möchte die DRÄXLMAIER Group ihre Aktivitäten im Bereich der E-Mobilität weiter ausbauen. Geplant ist ein Entwicklungs- und Testcenter für Hochvolt-Batterien, die in Elektro- und Wasserstofffahrzeugen im Einsatz sind. Eine endgültige Standortentscheidung ist noch nicht gefallen. Neben Vilsbiburg, wo mehrere Hundert Entwickler an Batterietechnologien forschen, käme auch Sachsenheim, in Baden Württemberg in Frage, wo DRÄXLMAIER eine Batteriefabrik betreibt. Aber auch
Standorte in Ostdeutschland oder Rumänien sind noch im Rennen.
Fritz Dräxlmaier und Jürgen Otto erörterten mit Staatsminister Aiwanger, wie der Standort Niederbayern in Bezug auf innovative Forschung- und Entwicklung gestärkt werden kann. „In Niederbayern wird an der Mobilität von morgen gearbeitet. Alternative Antriebe batterieelektrisch oder mit Wasserstoff müssen deshalb auch in Zukunft ein Forschungsschwerpunkt in der Region sein“, betonte Staatsminister Aiwanger.

