
Initiative von Stadträtin Hedwig Borgmann und Stadtrat Christoph Rabl für einen zukunftsfähigen Baumschutz
Landshut - pm (27.01.2021) Die Grüne Stadtratsfraktion will den Landshuter Baumbestand besser schützen. Um den bestehenden Bestand in seiner Funktionsfähigkeit, Quantität und Qualität zu erhalten, soll der Baumschutz auf Baustellen verbessert und die Baumschutzverordnung überarbeitet werden. Die Grünen beantragen unter anderem einen Baumbestandplan für alle Bauvorhaben.
Damit sollen Schäden an geschützten Bäumen verhindern und die Anzahl der Fällungen verringert erden. Stadtbäume sind aufgrund ihrer außerordentlichen Bedeutung für das Stadtklima, den Artenschutz und das Stadtbild besonders schützenswert. Ein reicher Baumbestand dämpft die sommerliche Hitzentwicklung. „Bei Baumfällungen sind zwar Ersatzpflanzungen üblich“, doch es braucht einige Jahrzehnte, bevor ein Baum seine wohltuende Wirkung voll entfalten kann“, erklärt Stadträtin Hedwig Borgmann. „Ausgleichspflanzungen sollten daher umfangreicher ausfallen“. Hitze und Trockenheit infolge des Klimawandels, Salz, Abgase und beengter Platzverhältnisse schwächen die Bäume zudem. „Wir müssen daher viel sorgsamer mit ihnen umgehen“, so Borgmann.
Auch ihr Fraktionskollege Christoph Rabl ist überzeugt, dass die Stadt ihre Anstrengungen zum Schutz der Bäume verstärken muss. In der derzeit gültigen Baumschutzverordnung wird als Ziel der Erhalt eines „Minderbestandes“ genannt. „Das ist nicht mehr zeitgemäß. Wir müssen unseren Baumschutz zukunftsfähig gestalten. Wo immer möglich sollten Bäume erhalten und der Bestand vermehrt werden“, lautet seine Forderung.

