
„Lass Zukunft da!“ lautet das Motto von Jugend forscht 2021. - Grafik: Stiftung Jugend forscht
Vilsbiburg - pm (13.02.2021) Zum ersten Mal in der Geschichte findet der Landeswettbewerb Jugend forscht Bayern als rein digitale Veranstaltung statt. Die DRÄXLMAIER Group, seit 2017 Patenunternehmen und Gastgeber, hat ein Digitalkonzept erarbeitet, das es ermöglicht, den Landeswettbewerb virtuell stattfinden zu lassen. Das große Landesfinale wird in diesem Jahr von 24. bis 26. März stattfinden.
Virtuelles Konzept für 2021
„Jugend forscht fördert seit Jahrzehnten die Talente junger Menschen in den MINTFächern. Als Familienunternehmen ist dies auch der DRÄXLMAIER Group sehr wichtig. Es freut mich besonders, dass wir Jugend forscht Bayern 2021 in der aktuellen Lage ermöglichen können“, so Roland Polte, Chief Human Resources Officer der DRÄXLMAIER Group und zugleich Patenbeauftragter von Jugend forscht Bayern. Alle Teilnehmer des Landeswettbewerbs präsentieren ihre Projekte in diesem Jahr rein virtuell. Auch die Fachjurys werden sich in Videokonferenzen besprechen. „Das Präsentieren der Forschungsprojekte und die Gespräche mit den Juroren sind wichtige Elemente von Jugend forscht Bayern und bringen den Jugendlichen viel für ihre persönliche Entwicklung“, erklärt Landeswettbewerbsleiterin Dr. Monika Christl. „Ich freue mich, dass dies auch heuer wieder möglich ist.“
Besucher können in diesem Jahr erstmals virtuell teilnehmen. Nähere Informationen dazu werden vor dem Landesfinale auf www.draexlmaier.com/jugend-forscht bekanntgegeben.
Lass Zukunft da!
Die Projekte der Teilnehmer von Jugend forscht Bayern zeigen Jahr für Jahr, wie wichtig es Jugendlichen ist, die Zukunft mitzugestalten. Deshalb steht Jugend forscht in diesem Jahr unter dem Motto „Lass Zukunft da!“. Es soll Kinder und Jugendliche dazu ermuntern, Verantwortung für die zukunftsfähige Gestaltung des Planeten zu übernehmen.
1.000 neue Ideen
Auch 2021 beeindrucken die Teilnehmer wieder mit zahlreichen innovativen Forschungsarbeiten. Bayernweit waren in den vergangenen Jahren stets mehr als 2.000 Teilnehmer mit über 1.000 Projekten angemeldet, Jugend forscht Bayern ist damit der größte Landeswettbewerb deutschlandweit. In sieben Kategorien kämpfen die Nachwuchswissenschaftler jährlich um den Titel des Landessiegers und damit um den Einzug in das Bundesfinale. Bewertet werden sie dabei von einer professionellen Jury, bestehend aus Lehrkräften, Hochschullehrerinnen und -lehrern sowie Fachleuten von Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen und ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern.
Alternative Antriebsarten und Minisatelliten
In den sieben Wettbewerbskategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik wird stets eine große Bandbreite an Ideen eingereicht. Im letzten Landesfinale zeigten die Jugendlichen unter anderem eine selbstentwickelte Künstliche Intelligenz, einen alternativen Motor nach dem Prinzip der Feldionisation sowie einen einsatzfähigen Minisatelliten. Darüber hinaus drehten sich die Projekte unter anderem um Nachhaltigkeit, 3D-Druck, Quantencomputer und Medizin.
Derzeit laufen bereits die Regionalwettbewerbe, deren Gewinner ihre Konzepte dann im März auf dem Landeswettbewerb vorstellen.

