pm (03.07.2021) Die Nepalhilfe-Aham ist über die derzeitige, aktuelle Situation in Nepal sehr besorgt. Die Mary-WardSchwestern in Nepal berichten im regelmäßigen Austausch mit der Nepalhilfe Aham, über katastrophale, schwierige Zustände und großer Not in Nepal. Die Corona Welle hat Nepal jetzt mit der indischen Virusvariante mit voller Härte getroffen. So leiden sehr viele hilfsbedürftige Familien, Kinder und alte Menschen in dieser Krise an Hunger und Durst.
Viele Menschen wurden aufgrund der Corona-Krise obdachlos, verloren ihre Arbeit und versuchen irgendwie zu überleben. Es fehlen notwendige Medikamente und andere überlebenswichtige Artikel der Grundversorgung. Zahllose Tagelöhner haben ihre einzigen Jobs verloren, für sie und ihre Familien geht es bereits um das nackte Überleben.
Schätzungen zufolge sind rund 70 Prozent aller Arbeitsplätze in Nepal verschwunden. Auch die unzähligen Straßenverkäufer haben aufgrund der Coronakrise und den unverhältnismäßigen Regierungsbeschlüssen ihre gesamte Lebensgrundlage verloren. Viele stehen jetzt vor dem totalen Nichts, ohne jegliche staatliche Unterstützung, ohne Einkommen, ohne regelmäßige Nahrung und ohne ein Dach über dem Kopf. Die ärmsten Menschen in Nepal werden in dieser schwierigen Corona-Krise, in dieser neuen Corona-Welle einfach vergessen. Die Infektionszahlen in Nepal steigen und steigen. Alle bisherigen Strategien und Maßnahmen der nepalesischen Regierung konnten den neuen Coronavirus nicht stoppen.
Es fehlen dringend benötigte Impfstoffe gegen Covid19. Auch die Nahrungsmittelpreise sowie notwendigen Waren für die Grundversorgung sind in Nepal merklich gestiegen. Die Ernährungssicherheit im Land ist akut gefährdet. Arme, notleidende, mittellose Menschen in Nepal sind
auch gesundheitlich besonders gefährdet. Diese Armut und Not wirkt sich unmittelbar auf die Gesundheit in der Bevölkerung aus. Auch in der Corona-Krise gibt es dafür bereits eindeutige Hinweise, so sind arme Menschen in Nepal nachweislich öfter von schweren Verläufen einer Corona-Infektion betroffen.
Die Auswirkungen von Corona sind noch schlimmer als das verheerende Erdbeben im Jahre 2015, denn sie werden einschneidender und länger im Land zu spüren sein. Die unzähligen Menschen und Familien, Kinder, Obdachlose, Migranten, Ältere, bis hin zur verarmten Landbevölkerung in Nepal können jetzt jegliche Unterstützung dringend gebrauchen.
So unterstützen derzeit die Mary – Ward - Schwestern in Nepal viele arme Familien mit dringend benötigten Nahrungsmitteln, warmes Essen und Trinken, Kleidung, Hygieneartikeln und notwendigen Medikamenten. Die Mary-Ward-Schwestern in Nepal erbaten die Nepalhilfe-Aham um dringende, finanzielle Unterstützung, um diese akute Krise vor Ort meistern zu können. Durch den großen persönlichen Einsatz und das tägliche Engagement der MaryWard-Schwestern in Nepal, wie auch den regelmäßigen finanziellen Unterstützungen durch die Nepalhilfe-Aham, können tausende von hilfsbedürftigen Menschen aus dieser Notsituation gerettet werden.
Die Schwestern helfen, wo und wie sie nur können. Durch den Lockdown in Nepal sind die Schulen geschlossen. Hier versuchen die Mary-Ward-Schwestern zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern mit sogenannten Online-Klassen den betroffenen Schulkindern weiterhin Unterricht in digitaler Onlineform anzubieten. Leider ist dieses Angebot des Online-Unterrichts nicht überall in Nepal möglich, so dass die Mary-Ward-Schwestern trotz Covid19 immer anderweitige Möglichkeiten, Kommunikationswege suchen und nutzen. Aufgrund der fehlenden, digitalen Voraussetzungen im Land können nicht mal 50 % der Schulkinder an diesem Online-Unterricht der Mary-Ward-Schulen teilnehmen.
Die Nepalhilfe Aham setzt sich seit über 30 Jahren für den Aufbau und Unterhalt der Armenschulen von Schwester Franziska in Nepal ein. Das Lebenswerk der charismatischen Ordensfrau aus dem niederbayerischen Aham wird damit nachhaltig gefördert. Aufgrund der Coronapandemie in Deutschland musste auch die Nepalhilfe Aham heuer sehr viele Aktivitäten, Veranstaltungen, Spendenaktionen absagen, so gab es keine zusätzliche Möglichkeiten mehr, dringende Gelder für die Projekte in Nepal zu sammeln. Die Nepalhilfe benötigt sehr dringend weitere Geldspenden, um ihren Aufgaben in Nepal gerecht zu werden.
Jeder Euro ist wichtig. Spenden sind unter VR-Bank Vilsbiburg, „Nepalhilfe Aham“,
IBAN: DE10 7439 2300 0000 1167 26, BIC: GENODEF1VBV möglich.
Ausführliche Informationen über
die Arbeit der Nepalhilfe-Aham erhalten Sie auf unserer Internetseite www.nepalhilfe-aham.de. Unterstützen Sie uns - zum Nutzen der Kinder Nepals! - Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.
Bilder Nepalhilfe: Mary-Ward-Schwestern in Nepal verteilen Lebensmittel an die armen Familien
Bericht von: Ludwig Lindauer, Schriftführer der Nepalhilfe Aham
Tel: priv. 08707 – 939 180 / 0160 – 919 63 274
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Nepalhilfe Aham
Rosenstraße 18
84168 Aham - Loizenkirchen
1. Vorsitzender: Wolfgang Penzkofer
2. Vorsitzende: Dagmar Hofbauer
Tel: 08732 / 1281
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Web: www.nepalhilfe-aham.de

