Das Organisationsteam des deutsch-französischen Freundschaftsfestes in Compiègne um 1. Vorsitzende Michèle Bilbault (Mitte)
Landshut/Mainburg/Compiègne - pm (24.03.2022) Im Rahmen des kürzlich organisierten deutsch-französischen Festes in Compiègne, der Landshuter Partnerstadt in Nordfrankreich, bekamen die Mitglieder des dortigen Partnerschaftsvereins Unterstützung aus der Hopfenstadt: Michael Bock, der im vergangenen Jahr ein Kurzpraktikum in der Stadt im Département de l‘Oise gemacht hatte, war angereist, um beim Deutsch-Französischen Freundschaftsfest mitzuhelfen und einen Stand zu betreuen. Eingeladen hierzu hatte ihn die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Landshut-Compiègne, Michèle Bilbault. Sie hatte die schon traditionelle Veranstaltung vor dem Rathaus in Compiègne anlässlich des Deutsch-Französischen Freundschaftstages (22. Januar) aufgrund der pandemischen Situation in den März verlegt.
„Die Tatsache, dass ich eingeladen wurde, um hier in Compiègne mitzuhelfen, ist mir eine Ehre und bei weitem nicht selbstverständlich. Frankreich und Deutschland standen sich sehr lange Zeit in bewaffneten Konflikten gegenüber. Unsere Geschichte zeigt, dass aus Feinden Freunde werden können“, meint Bock im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine. Städtepartnerschaften würden hierbei eine äußerst wichtige Rolle spielen. Eine besondere Freude sei es ihm gewesen, dass unter anderem auch eine Gruppe aus der Mainburger Partnerstadt Liancourt nach Compiègne gekommen war, um gemeinsam mit ihm ein bayerisches Bier zu genießen und eine Kleinigkeit zu essen. So, wie es Freunde eben machen.
Die Partnerschaftsbeauftragte des Bezirks Niederbayern freute sich über die vereinsübergreifende Zusammenarbeit der Städtepartnerschaften Landshut-Compiègne und Mainburg-Liancourt. Beide Vereine werden im Rahmen der Regionalpartnerschaft des Bezirks Niederbayern mit dem Departement Oise nicht nur finanziell unterstützt. - eb –
Fotos 1: Claude Herouard
Das Organisationsteam des deutsch-französischen Freundschaftsfestes in Compiègne um 1. Vorsitzende Michèle Bilbault (Mitte)
Foto 2: Laurence Louvencourt
Michael Bock (2. v.r.) und die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Liancourt-Mainburg, Patricia Camberlin (2. v.l.), trafen sich in Compiègne auf ein bayerisches Bier.
Der Bezirk Niederbayern:
Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn

