Die inklusive Region Landshut stellt sich vor - Im Bürgersaal Ergolding wurden erstmals laufende integrative Projekte in der Region im Rahmen einer Ausstellung öffentlich präsentiert

Landkreis Landshut / Ergolding - pm (29.06.2022)  Seit dem Jahr 2019 sind Stadt und Landkreis Landshut eine von insgesamt sieben „inklusiven Regionen“ in Bayern. Die Auszeichnung steht für eine besonders wertvolle Arbeit, die hier für Menschen mit Behinderung geleistet wird, um ihnen eine bessere gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und sie zu fördern.

Zahlreiche Projekte verschiedener Einrichtungen und Gruppierungen sind in Stadt
und Landkreis Landshut dafür angestoßen worden. Auf der Veranstaltung „Inklusion
leben – die inklusive Region Landshut stellt sich vor“ im Bürgersaal Ergolding wurden
am Dienstagnachmittag diese Projekte jetzt erstmals öffentlich vorgestellt, in einer
Ausstellung präsentiert und mit einem interessierten Publikum diskutiert.
Inklusion beschränkt sich nicht nur auf Bildungseinrichtungen
Eine starke Öffentlichkeitsarbeit mit informativer Webseite zum Thema Inklusion in
Landshut und einem regelmäßigen Newsletter für interessierte Menschen.
Temporäre Lerngruppen, um Kindern und Jugendlichen zum Beispiel den Wechsel
von der KiTa in die Grundschule oder von der Schule in den Beruf zu erleichtern.
Programme zur Inklusion an weiterführenden Schulen sowie zur individuellen
Sprachförderung – das sind nur einige der Projekte, die in der inklusiven Region
Landshut realisiert wurden. Zwar finden viele dieser Projekte vor allem an Schulen
und Kindertageseinrichtungen statt. „Der Titel inklusive Region beschränkt sich aber
nicht nur auf den Bereich Bildung“, betonten Schulamtsdirektorin Sylvia Blank vom
Staatlichen Schulamt Landshut und Sonderschulrektor Johann Lohmüller vom
Sonderpädagogischen Förderzentrum Landshut-Land, die zu der Veranstaltung