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29. August 2022

Priorisieren statt im Gewohnten verharren

priorisierung bezirksregBezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (re.) und Bezirksrätin Martina Hammerl (li.) mit den Vertretern der gfi, Franziska Lang (v. li.), Tatjana Tichy und Andreas Schradi - Foto Lang, Bezirk Niederbayern

Landshut - pm (29.08.2022) Wie kann es vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Pflege gelingen, dass Senioren erst später als bisher stationär in einem Heim betreut werden? Wie schafft man es, dass das nötige Personal zur Verfügung steht, wenn es ab 2026 einen Rechtsanspruch für Ganztagsbetreuung in Grundschulen gibt?

Diese Fragen beschäftigen den Bezirk Niederbayern und sie waren auch Inhalt eines Gesprächs zwischen Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirksrätin Martina Hammerl sowie den Vertretern der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH in Landshut, die genauso wie die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH zum Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw-Gruppe) gehört.

 

Während im bfz die Übergänge zwischen Schule und Beruf, Hilfe bei der Ausbildung und die Eingliederung von Menschen mit Migrations- oder Rehabilitationshintergrund im Zentrum stehen, geht es bei der gfi um die Förderung der beruflichen und sozialen Integration. „Wir decken vom Krippen- und Kindergartenkind über den Schüler, Azubi und jungen Erwachsenen bis hin zu Erwachsenen und Senioren das ganze Spektrum an Zielgruppen und Bedarfe ab“, so Andreas Schradi, stellvertretender Leiter der gfi am Standort Landshut. In den 22 Jahren, die die gfi ihren Standort in Landshut – mit mittlerweile 73 Mitarbeitern – betreibt, wurde das Angebotsspektrum laufend erweitert. „Früher galt es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, heute geht es auch um die Vereinbarkeit von Pflege der Eltern und dem Beruf“, erklärt Tatjana Tichy (Leiterin Produktmanagement „Arbeit, Teilhabe und Senior*innen), die dabei den seit 2019 eingeführten „proSenio Service“ aufzeigt, bei dem mittlerweile mehr als 2000 Senioren in Bayern ambulant betreut werden, damit sie zuhause so lange wie möglich zurechtkommen. „Wir versuchen viel, wollen alles korrekt und transparent machen, stoßen aber immer wieder auf Hürden bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen.“ Hier würde man sich mehr Flexibilität wünschen.

Auch beim Thema Schulbegleitung befinden wir uns in einem Entwicklungsprozess. Schulbegleitung ist eine wichtige Leistung, damit nicht die Behinderung das ausschlaggebende Element bei der Schulwahl darstellt. „Wichtig ist für uns, dass sich die Kinder in ihrer jeweiligen Klasse wohlfühlen und dazugehören“ sagt Franziska Lang, Koordinatorin für die Themen Kinderschutz und Schulbegleitung. Eine aktuelle Entwicklung stellt das sogenannte „Pooling“ dar. Deutschlandweit werden verschiedene Pooling-Möglichkeiten erprobt – von der Schulbegleitung in Form von zusammengefassten Einzelfallhilfen bis hin zu systemischen Schulassistenzen. Bei der gfi sind die Schulbegleiter fest angestellt. Bei einem geringen Stundenumfang in der Schulbegleitung kann diese Stelle mit dem Einsatz als Schülerbetreuer am Nachmittag ergänzt werden.

Für die Assistenzleistungen bei körperlichen Einschränkungen sehen die Förderrichtlinien den Einsatz von Hilfskräften vor. Diese werden von der gfi intern geschult und angeleitet.

Eine ähnliche Situation ergibt sich bei der Ganztagsbetreuung in Grundschulen, für die es in Deutschland ab 2026 einen Rechtsanspruch gibt. „Nach bisherigem Stand soll das Personal eine pädagogische Fachausbildung haben. Aber die Frage ist, wo die zusätzlichen 100.000 Menschen dafür herkommen sollen?“, so Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. Er wies darauf hin, dass die aktuellen Förderrichtlinien zur Ganztagsbetreuung keinen 100 prozentigen Einsatz von Fachkräften vorsehen. Im derzeitigen Ganztag werden die Kinder häufig von einer pädagogischen Fachkraft und einem Team aus weiteren pädagogisch und persönlich geeigneten Personen betreut.

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Martina Hammerl bedankten sich für die interessanten Einblicke und waren sich einig, dass die Förderung von jungen Menschen unverzichtbar ist. „Wir treten jetzt in eine Phase ein, in der Wohlstandszuwächse nicht mehr selbstverständlich sind. Die Steuereinnahmen sprudeln nicht mehr und die Sozialkassen sind nicht mehr voll – umso wichtiger ist es, dass wir eine gesellschaftliche Debatte darüber führen, was wir in Zukunft priorisieren. Und dabei gilt es, pragmatische Lösungen zu finden, anstatt im Gewohnten zu verharren“, so Heinrich, der die gfi-Vertreter dazu aufrief, ihre Ideen nach oben weiterzugeben. „Die staatlichen Institutionen sind auf Ihre Hinweise angewiesen. Wir brauchen eine starke Partnerschaft zwischen denen, die die Leistungen bezahlen und denen, die sie umsetzen.“ - mi -

 

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