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10 Jahre Prostatakarzinomzentrum – Generationswechsel in der Selbsthilfegruppe

Porstata Klinikum Landshut

Foto (Klinikum): V.l. Oberarzt Dr. Anton Krapf, Leitender Oberarzt Dr. Willibald Kratzer, Christian Geltl, Oskar Blum mit Frau Christa und Dr. Markus Straub, Chefarzt der Urologischen Klinik und Leiter des Prostatakarzinomzentrums.

Landshut – pm (23.10.2018) „Da fehlen mit die Worte“, so Oskar Blum am Donnerstagabend, der sichtlich überwältigt war angesichts des voll besetzten Raum Hammerbach im Klinikum. Anlass für den Besucherandrang war einerseits die Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden der Prostata-Selbsthilfegruppe Landshut, andererseits das Jubiläum „10 Jahre zertifiziertes Prostatakarzinomzentrum“ am Klinikum Landshut.

Auf dem Programm standen Vorträge, in denen sowohl auf die Entwicklung des Zentrums wie auch die Innovationen in der Diagnostik von Prostatakrebs und den hohen Stellenwert der Vorsorge eingegangen wurde. Auch der „Neue“ stellte sich den Interessierten vor: Christian Geltl ist der Nachfolger von Blum und leitet nun die Selbsthilfegruppe.

Dr. Markus Straub, Chefarzt der Urologischen Klinik und Leiter des Prostatakarzinomzentrums, begrüßte die Gäste und führte durch den Abend. „Wir ruhen uns auf unseren Lorbeeren nicht aus – im Gegenteil, wir arbeiten innovativ.“ Straub nutze die Gelegenheit auch, um Oskar Blum seinen Dank auszusprechen. Verabschiedet wurde Blum vom Ärztlichen Direktor, Prof. Dr. Stephan Holmer, der auch das Team der Urologischen Klinik zum Jubiläum beglückwünschte. Ihm sei es eine Ehre, dem „unerbittlichen Fürsprecher der Patienten“ für sein ehrenamtliches Engagement zu danken.

Der Name Oskar Blum sei mehr als 20 Jahre fest mit der Selbsthilfegruppe verbunden gewesen. In dieser Zeit habe er viel geleistet und Betroffenen wertvolle Unterstützung gegeben. Erst kürzlich wurde Blum dafür mit der Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege ausgezeichnet. „Dazu möchte ich ihnen herzlich gratulieren“, sagte Prof. Holmer. Sein Nachfolger Christian Geltl werde die Gruppe sicher in seinem Sinne weiterleiten, sodass Blum mit seiner Frau nun gemeinsam den Ruhestand genießen könne. Als kleines Dankeschön überreichte Prof. Holmer Blum einen Geschenkkorb: „Bleiben Sie dem Klinikum weiter verbunden.“ Blum fehlten zunächst die Worte, ein Versprechen gab er dennoch: „Ich bleibe der Gruppe treu.“ Er freue sich zudem sehr über seinen Nachfolger.

Dr. Willibald Kratzer, Leitender Oberarzt und Zentrumskoordinator ging in seinem Vortrag auf die Entwicklung des Zentrums und dessen tragende Säulen ein. Er betonte: „Entscheidend ist insbesondere der Teamgedanke.“ Kratzer gab einen Überblick, was den Patienten von der Stellung der Diagnose über Therapiemöglichkeiten bis hin zur Entlassung und Nachsorge erwarte und wie unter anderem durch interdisziplinäre Konferenzen und eine sorgfältige Dokumentation hohe Qualitätsstandards gewährleistet werden.

Prostatakrebs ist mit bis zu 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr bei Männern in Deutschland die häufigste Krebserkrankung. In den zehn Jahren, in denen das von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Prostatakarzinomzentrum am Klinikum besteht, wurden mehr als 800 radikale Prostataentfernungen durchgeführt – seit drei Jahren hat sich dazu die 3D-HDTV-Operationstechnik etabliert, die viele Vorteile mit sich bringt. Die endoskopische Entfernung sei die schonendste Methode und ein „Meilenstein der operativen Therapie“. Kratzer stellte auch dar, dass ein Prostata-Krebsherd zunächst keine Beschwerden verursache – umso wichtiger sei eine Früherkennungsuntersuchung, die ab dem 45. Lebensjahr empfohlen ist, liegt eine familiäre Häufung vor, schon ab 40.

Innovation in der Diagnostik lauteten anschließend die Schlagwörter des Vortrags von Oberarzt Dr. Anton Krapf. Er stellte das neue Verfahren der Fusionsbiospie vor. Hier wird vor der Probenentnahme ein multiparametrisches Kernspintomogramm (mp-MRT) der Prostata gemacht. Hiermit lassen sich verdächtige Bereiche identifizieren und diese gezielt biopsieren. Am Klinikum wird das MRT-Bild mit dem Livebild des transrektalen Ultraschalls kombiniert. Sie ersetzt die systematische Gewebeentnahme nicht, sondern ergänzt diese. „Wir machen beides, denn auch bei einem unauffälligen MRT kann ein Tumor vorliegen.“ Die Vorteile beider Verfahren werden genutzt. Die Fusion stelle eine zusätzliche Informationsquelle dar. „Wir glauben, dass das der Weg in die Zukunft ist“, so Krapf.

In welche Richtung der neue Vorsitzende die Prostata-Selbsthilfegruppe in Zukunft leiten will, stellte abschließend Christian Geltl vor. Er selbst sei schon früh in Kontakt mit dem Thema Selbsthilfe gekommen. Einen Schwerpunkt der Arbeit sollen glückliche Momente bilden: „Wir wollen auch Erfolgsgeschichten erzählen und nicht nur über die Krankheit sprechen“. Der Erfahrungsaustausch in der Gruppe sei aber ebenso wichtig und solle Orientierung bieten und Ängste abbauen. Rund 40 Mitglieder zählt die Gruppe derzeit. Betroffene können jederzeit Kontakt aufnehmen und sich anschließen. Geltl will daher auch verstärkt auf der Internetseite der Selbsthilfegruppe über aktuelle Themen und Veranstaltungen informieren.

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