Landshut (18.03.2016) - Am Samstag, 2. April, findet in der Produzentengalerie. Seligenthalerstraße 22, die Vernissage zur neuen Ausstellung "Franz Weickmann - Tierskulptur und Zeichnung" um 19.30 Uhr statt. Die Ausstellung dauer vom 3. bis 24. April 2016. Öffnungszeiten: Jeweils Freitag bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr - Kontakt: Georg Forster, Mobil: 0151 1415 1174 - Internet: www.produzentengalerie-landshut.de
Auf Safari in der Produzentengalerie
Wilde Tiere stehen im Zentrum des Schaffens von Bildhauer Franz Weickmann. In zahlreichen Ausstellungen waren Teile seiner Herde bereits in Landshut zu sehen. Nach wie vor ist die Faszination, die von den hölzernen Lebewesen ausgeht, ungebrochen. Durch akribische Studien nähert Weickmann sich einer Spezies an, rekonstruiert ihre Bewegungen, beschäftigt sich mit ihrem Lebensraum und der mit ihr einhergehenden Mythologie. Diese Daten befinden sich später im Inneren jeder Skulptur, verschlossen in eine Kapsel.
Hat Weickmann die Charakteristika der Tierart genauestens erfasst, konstruiert er die Anatomie des Körpers aus einzelnen Holzstücken. Angesammelte Fundstücke werden zu Kopf, Schwanz, Rücken und Flanken zusammengesetzt. Durch diesen Materialmix mit den unterschiedlichsten Oberflächen und Maserungen erzielt Weickmann den besonderen haptischen Effekt. Im vermeintlichen Fell der Skulpturen scheinen sich Wind, Hitze und Kälte zu verfangen, die Wälder, Berge, Savannen und Wüsten durchdringen.
Die Chitinpanzer der Insektenwelt formt Weickmann aus glänzendem, hartem Edelstahl. Teil der Ausstellung werden auch Weickmanns umfassende Skizzen sein. Seine anatomischen Bewegungsstudien, mit denen er sich langsam seinen Gestalten annähert, geben Einblick in den komplizierten Entstehungsprozess seiner Tierwelt.
Der Bildhauer Franz Weickmann lebt und arbeitet in Landshut und wurde 2001 Kulturförderpreisträger der Stadt.
Am Samstag, 2. April, um 19.30 Uhr eröffnet die Produzentengalerie die Ausstellung „Franz Weickmann – Tierskulptur und Zeichnung“.
Musikalisch wird die Vernissage von Magdalena Baiersdorfer mit der Harfe begleitet. Die Einführung spricht Georg Forster.
Die Ausstellung dauert bis zum 24. April und ist geöffnet von Freitag bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr.

