
v. l.: Thomas Zehentbauer, Günter Pettendorfer, Dr. Thomas Pröckl und Dr. Thomas Haslinger - Foto: Richard Hillinger
Landshut – pm (30.06.2023) Nach der Präsentation des Roman-Herzog-Archivs, kuratiert von Richard Hillinger zu Gast in der Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal", findet wieder eine Gegenüberstellung der beiden bekannten Landshuter Persönlichkeiten statt. Die Skulptur von Fritz Koenig Zwei XIX (1976/77, Bronze) korrespondiert in den Räumlichkeiten der HypoVereinsbank Filiale in der Neustadt mit dem persönlichen Nachlass des ehemaligen Bundespräsidenten.
Die persönliche Korrespondenz der beiden Landshuter Protagonisten war mannigfaltig: Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog geht in seiner Eröffnungsrede zum Fritz Koenig Museum auf die enge Verbundenheit mit Koenig und dessen Werk ein: "Ich habe sein Werk länger verfolgt, als Fritz Koenig vielleicht selber ahnt und Fritz Koenig erinnerte sich "Er war der beste Schüler und ich war der Schlechteste.“
Aus dem Archiv von Roman Herzog ist eine kleine Auswahl in der HypoVereinsbank Filiale ausgestellt. Neben dem Horeb-Stein vom Mosesberg (die 10 Gebote), einem Kerzenständer aus Yad Vashem und einem Äthiopischen Priesterkreuz sind noch weitere Exponate überwiegend aus Staatsbesuchen von Roman Herzog stammend während den Offnungszeiten der HypoVereinsbank-Filiale zu besichtigen.
Auswahl der Exponate:
- Horeb-Stein, Mosesberg (10 Gebote)
- Kerzenständer aus Yad Vashem, Geschenk zum offiziellen Staatsbesuch in Israel im November 1998
- Mein Bruder Hiob mit Widmung an Christiane Herzog
- Bürgerliches Gesetzbuch von 1899 mit handschriftlichem Eintrag von Herzogs Schwiegervater Pfarrer Kraus
- Verfassungsrecht des Deutschen Reiches von 1872.
- Schreibtischgarnitur (Silber) mit zwei Tintenfässern und Schreibfeder, Staatsgeschenk des argentinischen Präsidenten Carlos Menem
- Äthiopisches Priesterkreuz
- Original Stacheldraht des Eisernen Vorhangs

