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Gruppe Eisenherz in der Galerie senza limiti

Senza Limiti

Wer regelmäßig die Veldener Straße entlang fährt, hat sich mittlerweile an den Anblick der Edelstahlskulpturen von Remo Leghissa gewöhnt, die er vor und auf seiner Galerie „senza limiti" montiert hat. Eine große Aluminiumkugel des Künstlers Peter Schwenk thront zentral auf dem Vorplatz, seitlich des Eingangs rostige Stahlplastiken von Ulrich Schweiger und Leander Wennige. Nur noch auf dem Dach steht Edelstahl.

Was vor sich geht, ist dem Plakat zu entnehmen: In der Galerie „senza limiti" sind für eine Woche die Werke der Gruppe Eisenherz ausgestellt. Unter diesem Namen haben sich die vier genannten Künstler, alles Metallbildhauer, zusammen getan, um eine Ausstellungsreihe an den Wirkungsorten aller Akteure zu beginnen, die später nach Haag i.Obb., Hörgertshauen und Gauting führen wird. Der Gruppe geht es äußerlich betrachtet ums „Eisen", das jeder auf äußerst eigene Art und Weise zu verformen versteht, im weiteren Sinne jedoch hauptsächlich ums „Herz", um die Herzensangelegenheit, Kunst zu schaffen. Wie sehr die vier Bildhauer die Freude am Gestalten leitet, konnte man bereits beim der sonntäglichen „Einrichtungstreffen" in der Galerie erfahren. Im Laufe eines Nachmittags gelang es, eine Fülle an Werken unterschiedlichsten Ausdrucks so zu arrangieren, dass sowohl „Luft zum atmen" erhalten blieb, als auch spannungsreiche Geschichten entstehen konnten.

Das Geschichten-Erzählen ist sicherlich die große Fähigkeit von Peter Schwenk. Bei seinen „Erzählkugeln" wird die perfekte Kugelform zum Träger, auf dessen Oberfläche die Botschaft abzulesen ist. Diese ist bei Schwenk niemals ernst oder gar starr. Alles wächst im spielerischen Tun und, wie der Betrachter meinen könnte, bei einem heiteren Lächeln. Diese leichte kompositorische Kraft findet ganz besonders in seinen aus „Abwrackteilen" geschaffenen Objekten Ausdruck, ob in Blumen, Schiffen oder sogar Liebesmomenten.

Remo Leghissa gewinnt die beschriebene Leichtheit vornehmlich mit seinen Schwalben, Möwen oder Eulen. Im Flug dieser Tiere spiegelt sich die pure Lust an der Bewegung, an der Freiheit und einer filigranen Sehnsucht nach Grenzenlosigkeit. Die ruhende Eule hingegen scheint uns, die Betrachter, selbst zu beobachten. In sich ruhend, betrachtend, erkennend, schmunzelnd, sitzt da etwas, das uns verzeiht.

Rost ist die wesentliche Oberfläche von Ulrich Schweiger, die seine Stahlplastiken warm überzieht. Das Objekt seines gestalterischen Interesses ist der Mensch selbst. Einst flaches Stahlblech schneidet und verformt Schweiger derart, dass raumerfüllende Gestalten entstehen. Diese „Raumgestalten" spiegeln uns Menschen auf überaus kuriose Art: Ist da ein Finger zuviel? Sind da mehr als zwei Arme? Was sind das für Verrenkungen oder unmögliche Balanceakte? Es sind durchwegs freundliche Gestalten, stets mit Witz vorgetragen, manchmal so überzogen, dass wir uns dem surrealen Charme kaum entziehen können. Ulrich Schweiger bewegt, den Stahl ebenso wie die Menschen, die sich auf seine Werke einlassen.

Leander Wennige ist dem Schmeidehandwerk sehr nahe geblieben. Das dunkle geschmiedete Eisen trägt oft die düsteren Themen von Tod und Schmerz. Doch selbst bei der makabersten Darstellung, so möchte man vielleicht im ersten Moment formulieren, hellen die Gesichter der Betrachter zu einem Grinsen auf. Wennige geht mit derart ernsten Themen so unvoreingenommen und tabulos um, dass ihre Schwere im selben Moment schon verfliegt. Besonders wenn sich die Grundform eines Skeletts loslöst von seiner konkreten Ursaprungsbedeutung und sich hin zum abstrakten Gebilde entwickelt, wird seine Kunst zum unbeschwerten ästhetischen Genuss.

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