
Das Konzert vereint den Konzertchor "Capella Vocalis" von St. Martin und "Musica Sacra" Germering – Mit Jeni Böhm, Sul Bi Yi und internationalen Solisten. - Foto: Sul Bi Yi
Landshut - pm (03.03.2026) Am Samstag, 7. März, erklingt um 19 Uhr in der Stiftsbasilika St. Martin Landshut ein außergewöhnliches Konzertprogramm: Mozarts Requiem und Brahms’ Alt-Rhapsodie. Unter der Leitung von Stiftsorganistin Jeni Böhm und Kirchenmusikerin Sul Bi Yi aus Germering setzen diese Werke neue Maßstäbe in der Kirchenmusik der Stiftsbasilika. Mit Mozarts Requiem und Brahms’ Alt-Rhapsodie wird eine Brücke zwischen jahrhundertealter Tradition und internationaler Bedeutung geschlagen.
Ziel dieses Projekts ist es, die spirituelle Kraft der Kirchenmusik weit über die Gemeindegrenzen hinaus ins Zentrum der globalen Musikwelt zu rücken.Das Konzert wird von namhaften Solisten, dem Konzertchor „Capella Vocalis“ und dem Orchester der Stiftsbasilika St. Martin aufgeführt. Gemeinsam mit dem Chor und Orchester Musica Sacra aus Germering wird dieses bedeutende Werk der Kirchenmusik als gemeinschaftliches Projekt realisiert.
Mozarts Requiem d-Moll KV 626 gehört zu den ergreifendsten Werken der Musikgeschichte. Als letztes Werk des Komponisten vereint es tiefe Emotionen, liturgische Tradition und eine unmittelbare musikalische Wirkung. Die mysteriöse Entstehungsgeschichte, Mozarts schwere Krankheit und sein frühes Ableben verleihen dem Werk eine einzigartige Aura, die bis heute fasziniert. Nach Mozarts Tod vollendete sein Schüler Franz Xaver Süßmayr das Requiem – eine Fassung, die weltweit aufgeführt wird. Es ist ein Werk der Besinnung und des Trostes, das die Kraft der Musik erlebbar macht und Hoffnung schenkt.
Brahms’ Alt-Rhapsodie, die 1870 uraufgeführt wurde und auf Texten aus Goethes Harzreise im Winter basiert, entwirft ein tiefgründiges seelisches Porträt. Die Vertonung spiegelt eine existenzielle Sehnsucht nach Trost und innerem Frieden. Besonders die Zusammenarbeit mit Alt-Solistin Theresa Holzhauser, die für ihre warme, ausdrucksstarke Stimme bekannt ist, sowie der Männerchor und das Orchester schaffen ein kraftvolles Wechselspiel zwischen Intimität und universeller Emotionalität.Mit einem hochkarätigen Ensemble aus Kirchenmusikerinnen und international tätigen Sängerpersönlichkeiten ist eine beeindruckende Interpretation des Programms garantiert.
Die Gesamtleitung des Konzerts liegt in den Händen von Jeni Böhm, die als Dirigentin gemeinsam mit Sul Bi Yi die Ensembles musikalisch zusammenführt.Jeni Böhm, Stiftsorganistin und Chorregentin, studierte Komposition und Kirchenmusik und prägt seit 2017 das kirchenmusikalische Leben in Landshut. Sul Bi Yi, A-Kirchenmusikerin in Germering und künstlerische Leiterin von Musica Sacra, ist ebenfalls international tätig und bekannt für ihre preisgekrönte Orgelkunst.
Die Solisten des Abends sind: Sopranistin Katharina Peschl, deren Repertoire von Gregorianik bis Moderne reicht,Mezzosopranistin Theresa Holzhauser, bekannt für ihre gefühlvolle Konzerttätigkeit,Tenor Moon Yung Oh, der seit 2011 Mitglied des Chors des Bayerischen Rundfunks ist und Bariton Ansgar Theis, Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang 2022.
Vom 20. bis 23. Februar fand im Caritashaus St. Elisabeth in Altötting ein intensives Probenwochenende statt, das den Höhepunkt der musikalischen Vorbereitung für das Konzert am 7. März bildete. Hier trafen sich der Konzertchor „Capella Vocalis“ der Stiftsbasilika St. Martin sowie "Musica Sacra" aus Germering, um in ungestörter Atmosphäre die Feinheiten des Programms zu perfektionieren und die letzten Details zu verfeinern.In den drei Tagen der intensiven Zusammenarbeit wurden nicht nur die musikalischen Herausforderungen des Programms gemeistert, sondern auch das gemeinsame Verständnis für die tiefere emotionale und spirituelle Dimension der Werke weiter geschärft. Unter der Leitung von Jeni Böhm und Sul Bi Yi wurde jedes einzelne Element – sei es der kraftvolle Chorgesang oder die zarten Nuancen bis ins Detail geschliffen.
Unter der Leitung von Jeni Böhm und Sul Bi Yi gelang es, die beiden Ensembles so zu verbinden, dass sie in perfekter Harmonie zusammenwirkten – sowohl in den feierlichen Passagen als auch in den kraftvollen, dramatischen Momenten des Programms. Die musikalische Kommunikation zwischen den Chören wurde so intensiviert, dass das Zusammenspiel sowohl im Requiem als auch in der Alt-Rhapsodie eine einzigartige und berührende Intensität erlangte. Besonders die intime und konzentrierte Arbeitsatmosphäre ermöglichte es den Sängern, sich von der gemeinsamen Leidenschaft für diese außergewöhnlichen Werke leiten zu lassen.
Das Probenwochenende war nicht nur ein kreativer Kraftakt, sondern auch eine Gelegenheit, das Ensemblegefühl zu stärken und die emotionale Verbindung zu den Werken zu vertiefen. Das Ergebnis dieser sorgfältigen Vorbereitung wird am 7. März in der Stiftsbasilika St. Martin Landshut zu erleben sein – ein Konzert, das in musikalischer und spiritueller Hinsicht keine Wünsche offen lässt.
Karten können bereits online über den Link OK Ticket https://okticket.de/tickets-w-a-mozart-requiem-j-brahms-alt-rhapsodie-landshut-stiftsbasilika-st-martin-2026-03-07-e54660, Landshuter Zeitung, Männerladen und Musik Kamhuber erworben werden.

