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Castoren in Niederaichbach - MdL Rosi Steinberger hakt im Ministerium nach

Landshut/München - pm (18.12.2018) Die Einlagerung von Castoren in das Zwischenlager in Niederaichbach schlägt derzeit hohe Wellen in der Region. Dabei werden häufig Behauptungen aufgestellt, die einer genauen Betrachtung nicht standhalten, meint Rosi Steinberger, Abgeordnete der Grünen und Vorsitzende im Umweltausschuss des bayerischen Landtags. Eine Anfrage an das Umweltministerium soll nun einige Unklarheiten beseitigen.

Die Abgeordnete fragt z.B. danach, wer die Entscheidung für der Einlagerung der Castoren aus Sellafield getroffen hat. "Es ist allgemein bekannt, dass es bereits 2015 eine intensive Diskussion über diese Castoren gegeben hat", so Steinberger. Damals hätten sich Landrat und die Bürgermeister Klaus und Neubauer noch gebrüstet, eine "kleine Kehrtwende" bei der Einlagerung der Castoren erreicht zu haben. Gesprächspartner waren damals die SPD-Umweltministerin Hendricks sowie der CSU-Ministerpräsident Seehofer. Erkämpft wurde damals angeblich eine Genehmigung des Abtransports der Castoren in ein Endlager. "Hier wäre eine klärende Aussage des Ministeriums sicher hilfreich", so die Abgeordnete.

Die Anfrage beschäftigt sich auch mit den Castoren, die mit Brennelementen aus den AKWs Isar 1 und 2 beladen sind. "Und diese Castoren haben wesentlich mehr radioaktives Inventar als die Castoren aus der Wiederaufarbeitung", so Steinberger. Über dieses Sicherheitsrisiko wird vor Ort überhaupt nicht gesprochen, dabei gehöre das zu einer ehrlichen Diskussion unbedingt dazu. Denn auch diese Castoren können nach dem Rückbau von Isar 2 nicht mehr repariert oder umgefüllt werden. "Es wäre eine sinnvolle Forderung, diese Reparaturmöglichkeit zu schaffen", meint Steinberger. Denn sonst sind am Ende alle Castoren im Zwischenlager nicht mehr transportfähig, egal woher sie kommen. Und das könne nicht im Sinn der Region sein.

Dass die Suche nach einem Endlager intensiviert werden muss, ist wohl allgemeiner Konsens, so die Abgeordnete. Dass im Zuge dieser Standortsuche Gorleben keinen Sonderstatus behält, sondern wie alle anderen potenziellen Standorte behandelt wird, ist Bestandteil des Vorschlags der Endlagersuchkommission. Damit wurde aber auch die Belieferung des dortigen Zwischenlagers mit Castoren aus Wiederaufbereitungsanlagen beendet. Eines der Mitglieder dieser Kommission war der örtliche Abgeordnete der CSU, Florian Oßner. "Dann kann man sich aber nicht hinstellen und mit dem Finger nach Gorleben zeigen, nur weil man das gerne hätte", meint Steinberger.

Ich halte es für fahrlässig, mit Kirchturmpolitik die Frage der Endlagerung lösen zu wollen. Wer die ganzen Jahrzehnte die Atomkraft für richtig gehalten hat, wer bei jedem Kraftwerksgespräch warme Worte für die Betreiber übrighatte, wer die Atomkraftgegner jahrelang als naiv und unwissend hingestellt hat, der sollte jetzt so viel Anstand besitzen und sich einer Lösung der Atommüllfrage nicht verweigern.

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