Cookie Einstellungen

Um Ihnen ein angenehmes Online-Erlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf unserer Webseite Cookies, darunter auch Tracking Cookies von Drittanbietern, ein. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Mit Klick auf den Einverstanden-Button erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Mehr...

Einverstanden

Rundschau LA Logo

Dr Thomas Haslinger CSU
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv

Aiwanger und die Freien Wähler fragen: Was passiert mit geerbten Waffen in Bayern?

„Gut zu wissen, dass die Behörden das Thema geerbte Waffen regional offenbar im Griff haben. Wir müssen aber die Situation in ganz Bayern weiterhin aufmerksam beobachten." Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Landtag, Hubert Aiwanger, zieht aus der Antwort des bayerischen Innenministeriums auf seine Anfrage zum Plenum und aus konkreten Informationen aus dem Raum Landshut differenzierte Schlussfolgerungen.

Aiwanger hatte sich in seiner Anfrage auf die Äußerung von Innenminister Herrmann (CSU) bezogen, geerbte Waffen sollten von den Bürgern bei den Landratsämtern abgegeben und danach vernichtet werden. Der Fraktionsvorsitzende der Freie Wähler regte seinerseits an, die abgelieferten Waffen, die teils sogar kulturhistorischen Wert haben, nicht zu vernichten, sondern sie systematisch einer Auktion zuzuführen, um Werte zu erhalten und Einnahmen zu erzielen. Außerdem wollte Aiwanger wissen, welche Maßnahmen die Staatsregierung ergriffen habe, um nach der Abgabe der geerbten Waffen bei den Behörden eine Unterschlagung zu verhindern, wie dies schon in großem Stil, zum Beispiel am Landratsamt Altötting, geschehen sei.

In seiner Antwort betont das Innenministerium, eine „ungefilterte Vernichtung von Schusswaffen mit kulturhistorischem Wert" sei durch die einschlägigen Vollzugshinweise „ausgeschlossen". Besonders wertvolle Waffen würden vom Landeskriminalamt (LKA) aussortiert und „zu Lehr- oder Ausbildungszwecken oder als Museumsstück weiter verwendet". Der Wert dieser Waffen müsste aber den Erben zugutekommen, so Aiwanger.

Die Gefahr einer Unterschlagung von abgegebenen Waffen „im großen Stil" sei „ausgeschlossen", schreibt das Innenministerium weiter. Es habe in der Vergangenheit nur einen „strafrechtlichen relevanten Vorfall" gegeben, nach dem ein Mitarbeiter des Landrats­amtes Altötting 2010 wegen illegalen Waffenhandels zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden sei. Daraus seien entsprechende Konsequenzen gezogen worden.

„Offensichtlich handelt es sich bei Altötting also um einen Einzelfall", kommentiert Aiwanger diese Informationen. „Dann scheinen von dieser Regelung keine großen Gefahren auszugehen." Wie eine konkrete Nachfrage im Landratsamt Landshut ergab, läuft das Thema Waffenrückgabe vor Ort in ruhigen Bahnen ab. Jährlich gebe es im Landkreis etwa 100 Fälle, in denen Waffen geerbt würden.

Diese Erben bekommen vom Landratsamt ein Informationsschreiben, in dem ihnen die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt werden, was sie mit der Waffe anfangen könnten: sie behalten, einem Berechtigten überlassen, zu einem Dekorationsstück umbauen oder eben der Behörde übergeben. Etwa die Hälfte der Betroffenen entscheide sich zum letztgenannten Schritt. Die abgegebenen Waffen würden zunächst vor Ort in einem Tresorraum aufbewahrt und später zum LKA zur Verschrottung gebracht.

Was den Umgang mit wertvollen historischen Waffen betrifft, sieht sich das Landrats­amt kaum in der Lage, die Erben zu beraten. „Das können wir nicht leisten", heißt es aus der Behörde. In solchen Fällen würden die Bürger an örtliche Waffenhändler bzw. Büchsenmacher mit entsprechender Kompetenz verwiesen.

Wie MdL Hubert Aiwanger ausführt, seien die Menschen bei Waffenfragen im Landratsamt Landshut in guten Händen: „Hier sind verantwortungsbewusste, fachkundige Leute am Werk. Ich empfehle den Bürgern, die Waffen besitzen oder erben, dort aktiv Informationen einzuholen." Insbesondere gelte es darauf zu achten, dass Erben von wertvollen Waffen nicht in Unkenntnis Werte verloren gehen.

Vogginger

Wetter Landshut

Heute 13°C
Morgen 15°C
25.03.2026 14°C
© Deutscher Wetterdienst
Weinmesse Landshut
Mit welcher Schulnote bewerten Sie den Landshuter ÖPNV?
Weinmesse Landshut

rundschau Leserstatistik

Rundschau Leserstatistik

Weinmesse Landshut

Die Top 9 aus 49 Tagen

  • OB-Stichwahl: Ergebnisse ab 18 Uhr live und online
  • Hier gibt es die Ergebnisse zur Wahl - live und online
  • Am Mittwoch ganztägiger ÖPNV-Warnstreik in Passau
  • Autokran in Schieflage: Bergung in der Schöplergasse
  • Auto steht in Tiefgarage in Vollbrand - Gebäude komplett evakuiert
  • Stellungnahme zu Gerüchten rund ums Krankenhaus Vilsbiburg
  • Was verdienen der Oberbürgermeister, die Bürgermeister und die 44 Stadträte?
  • Brennende Damenhandtasche in City-Center-Tiefgarage
  • 14. Feb., Streik in München: U-Bahn, Tram und DFB-Pokalspiel betroffen
Weinmesse Landshut

rundschau24

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Transparenzverordnung

rundschau 24 unterstützen

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft die Arbeit der landshuter rundschau via PayPal zu unterstützen.

Copyright © 2018 Landshuter Rundschau. All Rights Reserved. Created by Landshuter Rundschau
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv