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Ersatzneubau der Juraleitung von Fürth nach Altheim kommt abschnittsweise als Erdkabel

Juraleitung

Parlamentarischer Staatsekretär Thomas Bareiß (links) tauschte sich mit den Bundestagsabgeordneten Florian Oßner und Alois Karl sowie Kommunalpolitikern aus.

Riedenburg - pm (03.12.2019) Die künftige Jura-Stromleitung wird abschnittsweise als Erdkabel verlegt. Dafür soll der Ersatzneubau der 380 kV-Wechselstromleitung, die über rund 160 Kilometer vom Landkreis Fürth über die Landkreise Neumarkt in der Oberpfalz, Eichstätt und Kelheim bis nach Altheim im Landkreis Landshut führt, im kommenden Jahr als Erdkabel-Pilotprojekt in das Bundesbedarfsplangesetz aufgenommen werden.

Das hat der dafür zuständige Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß, am Montag offiziell bestätigt. Bei dem Treffen mit den Bundestagsabgeordneten Alois Karl und Florian Oßner (beide CSU) sowie Kommunalpolitikern aus der Region im Gasthof Zur Post in Riedenburg ging es auch um den Zeithorizont des Projekts. Laut Bareiß wird der Baubeginn für 2023 angestrebt.

„Um das Gelingen der Energiewende und die Versorgung Südostbayerns mit bezahlbarem Strom aus erneuerbaren Quellen sicherzustellen, muss unter anderem Windstrom aus dem Norden in den Süden transportiert werden – und umgekehrt Photovoltaik-Strom vom Süden in den Norden“, sagte Bareiß. Darum müssten neue Stromleitungen wie der SuedOstLink errichtet und bestehende Leitungen wie die Juraleitung ausgebaut werden. „Damit die neue Juraleitung verträglich für das Landschaftsbild und die Bevölkerung umgesetzt werden kann, machen wir sie zum Pilotprojekt für Erdverkabelung, obwohl das bei einer Wechselstromleitung technisch schwieriger und finanziell aufwändiger ist.“

Fertigstellung bis 2028

Anfang kommenden Jahres stehe die Novellierung des Bundesbedarfsplangesetzes an. „Der niederbayerische Bundestagsabgeordnete Florian Oßner und der Oberpfälzer Alois Karl mit dem oberbayerischen Kollegen Reinhard Brandl werden darauf achten, dass die Juraleitung darin enthalten ist.“ 2021 könne dann das Raumordnungsverfahren der Bezirksregierungen von Mittelfranken, Ober- und Niederbayern und der Oberpfalz beginnen, bei dem ein 1000 Meter breiter Trassenkorridor ermittelt wird. Im folgenden Planfeststellungsverfahren werden schließlich der konkrete Verlauf und die Abschnitte für die Erdverkabelung festgelegt. „Die Erdkabelabschnitte werden in der Regel drei bis fünf Kilometer lang sein, um Stellen zu entschärfen, an denen es mit Blick auf Siedlungen oder die Natur besonders sinnvoll ist“, erklärte Bareiß. „Aus technischer und wirtschaftlicher Sicht könnten die Erdkabelsegmente maximal bis zu 20 Kilometer lang werden.“ Für den Baubeginn peilte der Staatssekretär das Jahr 2023 an. Bis 2028 solle die Juraleitung fertig sein.

Unverzichtbar für Energiewende

„Laut Netzentwicklungsplan, der maßgeblich von unabhängigen, wissenschaftlichen Fachleuten erarbeitet wird, ist der Ausbau der Juraleitung unverzichtbar. Es sind eben keine Politiker, die diese Aussage treffen“, betonte Bareiß. Die Verstärkung und der Neubau von Stromleitungen sei ebenso wichtig wie der Ausbau der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energie in Kombination mit lokalen Energiespeichern. „Wir brauchen hier eine Kombination aus allen vernünftigen Maßnahmen. Andernfalls besteht langfristig die Gefahr, dass der Strom knapp wird und die Strompreise in Bayern noch weiter steigen.“

Mit Projekten wie der Juraleitung könne Deutschland zeigen, dass Ökologie und Ökonomie vereinbar seien. „Wenn wir vormachen, dass die Wirtschaft stabil mit günstigem und umweltfreundlichem Strom versorgt werden kann, ziehen andere Länder nach. Und nur dann bringen wir den weltweiten Klimaschutz voran“, sagte Bareiß.

Die Bundestagsabgeordneten Oßner und Karl freuten sich, dass die Initiative aus der Region erfolgreich war: „Riedenburgs Bürgermeister Siegfried Lösch und Landrat Martin Neumeyer haben die notwendigen Verbesserungen bei der Juraleitung schnell zum Thema gemacht und wir konnten dazu beitragen, dass diese Anliegen berücksichtig werden“, sagte der Infrastrukturpolitiker Oßner. „Hier zeigt sich, wie erfolgreich ein enger Schulterschluss zwischen Kommunalpolitik und Bundespolitik sein kann.“ Und Karl ergänzte: „Die Juraleitung ist ein Beispiel für die ökologische Energieversorgung der Zukunft, mit der wir den Mittelstand stärken und so unseren Wohlstand vor Ort erhalten können.“

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