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Toni Schuberl: 10.000 ha Biosphärengebiet sind ein gesundes Ziel

Lermer Schuberl

Forstamtsleiterin Gudula Lermer konnte MdL Schuberl bei dem fachlichen Spaziergang viele fundierte Beispiele für eine nachhaltige Forstpolitik erläutern. - Foto: Schoyerer

Bayern – pm (20.10.2020) Toni Schuberl, Abgeordneter der Grünen im Bayerischen Landtag traf sich mit Forstbetriebsleiterin Gudula Lermer zu einer „Naturwald-Tour“ im Forst hinter Heldengut/Hinterschmiding. Eine Stunde war geplant, fast vier Stunden wurden es. Der grüne Abgeordnete Toni Schuberl und Gudula Lermer, die Forstbetriebsleitern von Neureichenau hatten sich viel zusagen.

Es ging um Waldbewirtschaftung, Baumgenetik, Borkenkäfer, Klimawandel, Jagd, Artenvielfalt und Tourismus. Schuberl hatte angeregt, die 10.000 Hektar Staatswald zwischen Maut und Dreisessel vorübergehend aus der Nutzung zu nehmen und auf Dauer die Lücke zwischen den Nationalparken auf Bayerischer und Böhmischer Seite in Form eines Biosphärengebiets zu schließen. Vor Ort im Bereich von Hinterschmiding informierte er sich aus erster Hand über die Bewirtschaftung dieser Flächen durch die Bayerischen Staatsforsten.

Lermer erläuterte, dass der Innere Bayerische Wald einen der vom Bund festgelegten Biodiversitäts-Hotspots darstellt. Dies bedeute unter anderem, dass die Flächen besonders unter Naturschutzbelangen zu bewirtschaften seien. Ihr Augenmerk liegt dabei auch auf der Förderung der Tanne. Dabei führte sie auch Adalbert Stifter als Referenz an. „Stifter spricht mehrfach in seinen Texten vom ‚blauen Wald‘. Damit meinte er die hohen Tannenbestände im Böhmerwaldraum“.

Stifter ist seit über 150 Jahren nicht mehr unter uns – seine blaugrün schimmernde Tanne habe zu seinen Lebzeiten noch gut ein Fünftel am Waldbestand zu bieten – heute seien es nicht einmal mehr drei Prozent in Niederbayern. Der Forstbetrieb Neureichenau habe zumindest einen Anteil von acht Prozent halten können. Lermer: „Die Tanne ist für eine natürliche Verjüngung vor allem im Klimawandel eine äußerst wichtige Baumart, da sie höheren Temperaturen und geringeren Niederschläge besser standhält.

In der Mischung liegt die Kraft. Leider habe sie wegen zu hoher Rehwildbestände kaum Chancen.“ Auch die Buchen seien eine zu starke Konkurrenz gegenüber den Tannen, so dass nur menschliches Eingreifen die Baumvielfalt erhalten könne.

Schuberl warb bei der Forstfachfrau für seine Idee, ein großflächiges Biosphärengebiet im Einklang mit den gewachsenen Siedlungsstrukturen und landwirtschaftlichen Flächen u.a. entlang der bayerisch-böhmischen Grenze entstehen zu lassen. Auch sein Vorschlag, durch geschützte Korridore „Wild-Bahnen“ zu schaffen, stieß bei Lermer auf Interesse. Denn an diesem Wunsch arbeite Sie und ihre Mitarbeiter schon, z.B. bei der Vernetzung entlang von Fließgewässern durch das gezielte Fördern von Mischung und Stabilität in den Verjüngungen, oft mittels Zurücknehmens der Fichte.

Einig waren sich der Politiker und die Forstfachfrau in dem Wunsch, in ganz Bayern wieder mehr Auwald-Reviere in aufgeschwemmten Flächen zu schaffen, um der Biodiversität Lebensinseln anzubieten und auch auf diesem Weg dem massiven Einbruch in verschiedenen Tier- und Pflanzenarten der letzten Jahre etwas entgegensetzen zu können.

Die Lebensräume in den Hochlagen und in den Flussniederungen gehören zusammen, beispielsweise zogen die Hirsche im Winter stets an die Donau, was ihnen heute nicht mehr möglich ist. Solche Korridore zwischen Schutzgebieten zu schaffen und damit ein Zusammenleben von wilder Natur und menschlicher Nutzung auf breiter Fläche entstehen zu lassen, sei das Anliegen des Grünen-Politikers.

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