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ÖDP: „Jede Windenergieanlage senkt den Strompreis!“

Pressekonferenz ÖDP

Sie treten für 100 % erneuerbare Energien ein (v. l.): ÖDP-Windkraftexperte Josef Gold, die stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende Martha Altweck-Glöbl sowie Bezirksrat Urban Mangold. - Foto: Bytyci

Plattling - pm (14.08.2022) Mitte Oktober tagt der Regionale Planungsverband Donau-Wald (RPV) in Straubing. ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold, Mitglied im RPV-Planungsausschuss, fordert den für die künftige Windkraftplanung zuständigen kommunalen Zweckverband zum schnellen Handeln auf: Geeignete Standorte, die im Raum Donau-Wald für einen wirtschaftlichen Betrieb von Windenergieanlagen tauglich sind, sollen schnellstmöglich als Vorranggebiete ausgewiesen werden.

Einen entsprechenden Antrag hat Mangold beim RPV-Vorsitzenden Landrat Laumer eingereicht.

4000 neue Windenergieanlagen müssten in ganz Bayern installiert werden, um das kürzlich von der Bundesregierung beschlossene „Windkraft an Land“-Gesetz in Bayern umzusetzen, sagt der ÖDP-Energieexperte Josef Gold aus dem Kreis Straubing-Bogen. „Weil die Staatsregierung nur 1000 haben will, besteht die Gefahr, dass landesweit allenfalls 1.000 wirtschaftlich geeignete Flächen ausgewiesen werden und die restlichen pro forma an ungeeigneten Standorten.

Es nützt der Energiewende aber nicht, wenn Söder trickst und ungeeignete Standorte nur zum Schein ausgewiesen werden. Damit geht erneut Zeit verloren. Vielmehr muss frühzeitig in die Planungen einfließen, dass Regionen mit größerer Windhöffigkeit einen höheren Beitrag leisten müssen als Regionen mit wenig wirtschaftlich geeigneten Standorten“, so Gold. In der Region Donau-Wald gebe es vergleichsweise weniger interessante Standorte. Umso wichtiger sei es, dass die im Planungsverband vorhandenen guten Standorte auch tatsächlich genutzt werden.

Die ÖDP kritisiert, dass die 10H-Regelung der Staatsregierung den Windkraftzubau in Bayern zum Erliegen gebracht. „Das führte dazu, dass der Strompreis für die Verbraucher dramatisch gestiegen ist. Die Staatsregierung hat Bayern in eine desaströse Abhängigkeitssackgasse geführt. Nur mit 100% erneuerbarer Energieversorgung kann in Zukunft sichergestellt werden, dass auch Menschen mit geringerem Einkommen eine warme Stube und Strom zum verträglichen Preis bekommen. Jede Windenergieanlage senkt den Strompreis“, sagte die stellv. ÖDP-Landesvorsitzende und Straubinger Vize-Landrätin Martha Altweck-Glöbl.

ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold will im Regionalen Planungsverband dafür eintreten, „dass jetzt alles sehr schnell geht“. Nur so sei eine sichere und kostengünstige Energieversorgung zu gewährleisten. Der RPV muss seinen größtmöglichen Beitrag leisten. Windstrom macht uns unabhängig von Putin und den Ölscheichs und ist neben dem Solarstrom mittlerweile die günstigste Stromerzeugung“.

Zum Hintergrund:

Durch das kürzlich von der Bundesregierung verabschiedete „Windkraft an Land“- Gesetz ist Bayern verpflichtet, 1,8 % seiner Fläche für Windenergieanlagen zur Verfügung zu stellen. 1,8 % der Landesfläche sind ca. 127.000 ha. Der Bund rechnet mit 24 ha je Windenergieanlage, manche Bundesländer wie Brandenburg mit 22 ha. Wenn man also je Windenergieanlage 25 ha rechnet, wären das rund 5.000 Windenergieanlagen (bisher gut 1.000 alte Windkraftanlagen + 4000 neue). Der Freistaat Bayern müsste also Flächen für insgesamt 5.000 Windenergieanlagen ausweisen, um den seiner Fläche entsprechenden Beitrag zu leisten.

Die Bayerische Staatsregierung hat aber wiederholt angekündigt, dass sie nur 1.000 zusätzliche Windenergieanlagen anstrebt, das wäre nur eine Fläche von rund 25.000 ha. Die restlichen rund 100.000 Hektar einfach pro forma an wirtschaftlich ungeeigneten Standorten auszuweisen, nur um die Vorgabe zu erfüllen, würde nicht zu dem dringend notwendigen schnellen Ausbau der Windenergieanlagen führen.

Der Antrag im Wortlaut:

Urban Mangold , Bezirksrat, Stadtrat, Mitglied im Planungsausschuss des RPV Donau-Wald

An den
Regionalen Planungsverband Donau-Wald

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

als Mitglied des Planungsausschusses stelle ich den folgenden Antrag zur nächsten Sitzung:

Der Regionale Planungsverband Donau-Wald weist so schnell wie möglich, spätestens bis Ende 2023 alle Flächen als Vorranggebiet aus, die für einen wirtschaftlich sinnvollen Betrieb von Windenergieanlagen geeignet sind.

Begründung:

Durch das kürzlich von der Bundesregierung verabschiedete „Windkraft an Land“- Gesetz ist Bayern verpflichtet, 1,8 % seiner Fläche für Windenergieanlagen zur Verfügung zu stellen. 1,8 % der Landesfläche sind ca. 127.000 ha. Der Bund rechnet mit 24 ha je Windenergieanlage, manche Bundesländer wie Brandenburg mit 22 ha. Wenn man also je Windenergieanlage 25 ha rechnet, wären das rund 5.000 Windenergieanlagen. Der Freistaat Bayern müsste also Flächen für 5.000 Windenergieanlagen ausweisen, um den seiner Fläche entsprechenden Beitrag zu leisten.

Die Bayerische Staatsregierung hat aber wiederholt angekündigt, dass sie nur 1.000 zusätzliche Windenergieanlagen anstrebt, das wäre nur eine Fläche von rund 25.000 ha. Die restlichen rund 100.000 Hektar einfach pro forma an wirtschaftlich ungeeigneten Standorten auszuweisen, nur um die Vorgabe zu erfüllen, würde nicht zu dem dringend notwendigen schnellen Ausbau der Windenergieanlagen führen. 

Es nützt der Energiewende nicht, wenn ungeeignete Standorte nur zum Schein ausgewiesen werden und damit erneut Zeit verloren geht. Vielmehr muss frühzeitig in die Planungen einfließen, dass Regionen mit größerer Windhöffigkeit einen höheren Beitrag leisten müssen als Regionen mit wenig wirtschaftlich geeigneten Standorten. Im Gebiet des Regionalen Planungsverbandes Donau-Wald wird das Ziel 1,8% leider nicht erreichbar sein, weil es nicht genügend wirtschaftlich geeignete Standorte gibt. Umso notwendiger ist es, alle geeigneten Standorte in unserem Verbandsgebiet Donau-Wald auch tatsächlich und schnell auszuweisen. Kein geeigneter Standort ist verzichtbar.

Bisher hat die 10H-Regelung den Windkraftzubau in Bayern zum Erliegen gebracht. Das führte dazu, dass der Strompreis für die Verbraucher dramatisch gestiegen ist. Um eine sichere und kostengünstige Energieversorgung zu gewährleisten, muss jetzt auch deswegen alles sehr schnell gehen, weil die Energiewende leider jahrelang behindert wurde. Der Regionale Planungsverband Donau-Wald muss seinen größtmöglichen Beitrag leisten. Windstrom macht uns unabhängig von Putin und den Ölscheichs und ist neben dem Solarstrom mittlerweile die günstigste Stromerzeugung. Jede Windenergieanlage senkt den Strompreis. Windstrom wird vor allem in den Wintermonaten produziert und ist somit die ideale Ergänzung zu Solarstrom.

Mit freundlichen Grüßen

Urban Mangold

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