MdL Ruth Müller: Das Sparprogramm muss Zukunftsprogramm werden.
Bayern – pm (12.11.2025) Die Kürzungen bei den Familienleistungen, die die Staatsregierung aufgrund der angespannten Haushaltslage plant, sieht die niederbayerische SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller mit großer Sorge. Familien, die fest mit der finanziellen Unterstützung gerechnet haben, fällt man nun in den Rücken und zerstört Vertrauen in langfristige monetäre Unterstützung und Entlastung“, stellt Ruth Müller fest.
Deswegen müssten sich die Familien nun darauf verlassen können, dass die Staatsregierung ihr Versprechen halte, und das Geld stattdessen vollumfänglich und zügig in den Kita-Ausbau steckt. „Dort brennt es an allen Ecken und Enden – vor allem brauchen wir mehr qualifiziertes Personal, um die Kinder adäquat betreuen und auf die Schule vorbereiten zu können“, fordert Müller mit Blick auf die im März 2025 eingeführte Sprachstanderhebung. Was die praktische Sprachförderung angehe, seien immer noch viele Fragen offen bezüglich Organisation und Betreuung durch Fachpersonal und Finanzierung.
Der Ausbau der Kitas ist für die SPD-Politikerin gerade in ländlichen Regionen wichtig. „Wir müssen hier am Ball bleiben, damit junge Eltern sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder gut versorgt sind, wenn sie selbst in der Arbeit sind“, sagt Müller. Wenn Familien in Zukunft finanziell nicht mehr unterstützt werden, müssten sie an dieser wichtigen Stellschraube entlastet werden: mit mehr und vor allem bezahlbaren Kitaplätzen, besserer Betreuung und guten Arbeitsbedingungen für die Erzieherinnen und Erzieher. „Nur so wird aus einem Sparprogramm ein Zukunftsprogramm für Kinder und Familien in Bayern“, betont Ruth Müller.

