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MdL Mia Goller auf der Grünen Woche: Sorgen wegen Mercosur-Abkommen

Mia Goller GrüneWoche

v. l.: Maria Hohenester, MdL Mia Goller und Biokönigin Anna-Lena Dworschak

Die Landtagsabgeordnete Mia Goller, Sprecherin für Landwirtschaft und Wald der Grünen-Fraktion im Bayerischen Landtag, hat ihren Besuch der Internationalen Grünen Woche in Berlin als wichtige Informations- und Arbeitsreise genutzt. „Der Austausch zwischen Politik, Erzeugerinnen und Erzeugern sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern ist unersetzlich für praxisnahe und faire Entscheidungen“, betont Goller. Die Eindrücke und Gespräche aus Berlin will sie gezielt in ihre weitere politische Arbeit einfließen lassen.

Im Mittelpunkt vieler Gespräche mit Bäuerinnen und Bauern aus ganz Deutschland stand die wachsende Unsicherheit über die Zukunft der Landwirtschaft in Bayern, Deutschland und Europa. Besonders deutlich spürbar seien die Sorgen über die möglichen Folgen des Mercosur-Abkommens. „Internationale Handelsbeziehungen sind wichtig, aber die bayerische Landwirtschaft braucht faire Rahmenbedingungen und Schutz vor Wettbewerbsnachteilen“, so Goller. Dazu gehörten vor allem verlässliche Haltungs- und Herkunftskennzeichnungen.

Ein zentrales Thema war zudem die Tierwohlförderung. Beim Besuch des neuen Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, Alois Rainer (CSU), sei deutlich geworden, dass es trotz anders lautender Veröffentlichungen keinen funktionierenden Ersatz für die bisherige Förderung gibt. Zwar sei eine Übertragung des Programms an die Länder angekündigt, die dafür notwendigen Mittel seien jedoch nicht bereitgestellt. „Das bedeutet rund eine Milliarde Euro weniger für landwirtschaftliche Betriebe, die in tierwohlgerechte Haltungsformen investieren wollten“, kritisiert Goller und fordert hier schnell Klarheit und Verlässlichkeit.

Auch sinkende Milchpreise und die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe sorgten für Gesprächsstoff. Goller sieht sich zugleich in ihren Bemühungen bestätigt, den ökologischen Landbau weiter zu fördern und zu unterstützen. Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) ging es um kommende Kampagnen für ökologische Landwirtschaft, Regionalität und die Sichtbarkeit von Frauen im Agrarsektor. Anlass dafür ist auch das von den Vereinten Nationen ausgerufene „Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft 2026“, das die zentrale Rolle von Frauen in der Land- und Ernährungswirtschaft in den Fokus rückt.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Situation der Schweinehaltung in Kringell, die vor allem in der Bayernhalle intensiv diskutiert wurde. Beim Austausch mit Landwirtschaftssprecherinnen und -sprechern der Grünen aus anderen Bundesländern wurde deutlich, dass viele Herausforderungen im Agrarsektor ähnlich sind. Zugleich gibt es regionale Besonderheiten wie Almwirtschaft und extensive Weidehaltung in Bayern. „Der Erfahrungsaustausch über Ländergrenzen hinweg bleibt deshalb unverzichtbar“, so Goller.

Ein starkes gesellschaftliches Signal setzte zudem die Demonstration „Wir haben es satt!“, an der Goller teilnahm. Dort habe sie feststellen können, dass große Teile der Bevölkerung hinter der Landwirtschaft stehen. „Die Menschen wollen keine Agrarfabriken, sondern eine bäuerliche Landwirtschaft, auf die man sich verlassen und der man auch in Zukunft vertrauen kann“, sagt Goller.

Für die Landtagsabgeordnete steht fest: Der Besuch der Grünen Woche war eine wichtige Informationsquelle. „Die Gespräche in Berlin haben mir noch einmal deutlich gezeigt, wo der Schuh drückt. Diese Erfahrungen nehme ich mit nach Bayern und werde sie in meine politische Arbeit einbringen“, so Goller abschließend.

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